Wrestling-Debüt in München

Wie Tim Wiese mit seiner Rolle als "Bad Boy" umgeht

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Tim Wiese feiert am 3. November sein Debüt als Wrestler in München.

München - In wenigen Wochen gibt Ex-Torhüter und Muskelpaket Tim Wiese sein Debüt als Wrestler in der WWE. Er rechnet damit, dass er "der Böse" sein wird. Wie der 34-Jährige mit seiner Rolle umgeht:

Der frühere Fußball-Nationaltorhüter Tim Wiese ist sich vor seinem offiziellen Debüt als Wrestler seiner Rolle bewusst. "Ich denke mal, ich bin der Böse", sagte der 34-Jährige im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

In diese Rolle werde er zwar "so ein bisschen reingedrängt", meinte Wiese: "Aber es ist okay. Ich kann mich damit anfreunden. Mein Gott, schon beim Fußball war ich für die gegnerischen Fans der böse Mensch, den alle im Stadion beschimpft haben. Damit komme ich klar. Das juckt mich nicht. Die können mich ruhig alle hassen. Die Deutschen werden mich bestimmt lieben. Oder auch nicht. Keine Ahnung."

In jedem Fall werde er polarisieren. "Klar. Es wird Leute geben, die mich anfeuern. Und es wird Leute geben, die hoffen, dass ich auf die Fresse bekomme", sagte Wiese und versprach "eine großartige Show. Das sind alles großartige Wrestler. Wir werden ein Feuerwerk abbrennen." Und er kündigte an: "Ich werde den anderen weh tun, nicht sie mir. Es kann kommen, wer will: Ich bin nicht zu schlagen!"

Wiese wird am 3. November an der Seite der Star-Wrestler Cesaro und Sheamus gegen das WWE Tag Team "The Shining Stars" in einem Sechs-Mann-Match in der Münchner Olympiahalle seinen ersten Kampf für den Verband World Wrestling Entertainment (WWE) absolvieren.

SID

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