Vierschanzentournee

Freund in der Quali nur von Prevc geschlagen

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Daumen rauf für Severin Freund.

Oberstdorf - Angeführt vom starken Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl) haben sich zehn deutsche Skispringer das Ticket zum Auftakt der 64. Vierschanzentournee in Oberstdorf gesichert.

In der Qualifikation auf der Schattenbergschanze zeigte der 27 Jahre alte Freund mit einem Sprung auf 134,5 m eine ganz starke Leistung und war mit 153,0 Punkten zweitbester aller 69 Starter.

Vor dem bereits vorqualifizierten Freund lag nur Sloweniens Topstar Peter Prevc, der mit 136,5 m (159,2 Punkten) erneut seine derzeitige Ausnahmeform bestätigte und als hoher Favorit in den Wettkampf am Dienstag (17.15 Uhr/ARD und Eurosport) geht. Vor 13. 500 Zuschauern, die damit für einen Qualifikationsrekord sorgten, zeigte der ebenfalls für den Wettkampf gesetzte Richard Freitag (Aue), mit 128,0 m (133,1 Punkte) und Platz 14 eine mäßige Leistung

Bester der DSV-Adler, die sich qualifizieren mussten, war Andreas Wellinger (Ruhpolding) mit einem Sprung auf 131,5 m (138,2) und Platz zehn. Andreas Wank (Hinterzarten/128,3) machte als 18. einen starken Eindruck. Marinus Kraus (Oberaudorf/108,9), wie Wank Team-Olympiasieger, musste hingegen mächtig zittern - ihn trennten gerade einmal 0,2 Punkte vom Ausscheiden.

Den Sprung in den Wettkampf schafften zudem Karl Geiger (Oberstdorf/122,8), Pius Paschke (Kiefersfelden/118,5), Michael Neumayer (Oberstdorf/115,2), Stephan Leyhe (Willingen/113,2) und Markus Eisenbichler (Siegsdorf/110,7). Paul Winter (Willingen) und David Siegel (Baiersbronn/beide 107,2) sowie Tim Fuchs (Degenfeld/100,3) verpassten hingegen die Qualifikation und müssen auf Garmisch hoffen.

Gestört wurde die Qualifikation durch einen Stromausfall, der während des Trainings fast ganz Oberstdorf lahmlegte. Die Einheit wurde wegen des rund einstündigen Blackouts auf einen Sprung verkürzt. Der Start der Qualifikation verzögerte sich um eine halbe Stunde.

SID

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