Méribel

Shiffrin holt sich Slalom-Kristall - Dürr 13.

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Mikaela Shiffrin posiert mit der Kristallkugel für den Gesamtsieg im Slalom-Weltcup. Foto: Patrick Seeger

Méribel - Mit ihrem 15. Weltcupsieg hat sich Mikaela Shiffrin zum dritten Mal in Serie die kleine Kristallkugel für die Slalom-Gesamtwertung gesichert.

Die US-Skirennfahrerin setzte sich im französischen Méribel vor der Schwedin Frida Hansdotter und der Slowakin Veronika Velez-Zuzulova durch. Im Kampf um den Gesamtweltcup spitzte sich die Situation vor dem abschließenden Riesenslalom nochmals zu: Dank Rang vier übernahm Tina Maze ein Rennen vor Saisonende wieder die Führung von Anna Fenninger. Die Österreicherin liegt jetzt 18 Punkte hinter der Slowenin - und muss damit im Riesentorlauf in jedem Fall vor ihr landen.

Bessere Aussichten hat jetzt allerdings die 31 Jahre alte Allrounderin Maze. "Der Gesamtweltcupsieg ist das große Ziel. Ich hoffe, ich schaffe das", kommentierte sie. Fenninger hatte sich zwar im Slalom, ihrer schwächsten Disziplin, kurzfristig für einen Start entschieden, schaffte es als 23. aber nicht in die Punkte.

Lena Dürr, die einzige deutsche Teilnehmerin beim Weltcupfinale in einem Einzelwettbewerb, wurde in Méribel 13. und sammelte noch mal einige Weltcup-Zähler. Nach ihrem guten ersten Lauf wäre auch ein Platz unter den besten Zehn machbar gewesen, doch Dürr fuhr im zweiten Durchgang hinterher. "Ich bin einfach nicht raus gekommen, der Schnee war auch sehr tief. Aber für das ist der 13. Platz ganz okay", sagte sie und blickte zuversichtlich auf die Winter-Saison 2015/16: "Ich nehme ein gutes Gefühl mit für nächstes Jahr."

Shiffrin hatte zur Halbzeit noch auf Rang zwei hinter Hansdotter gelegen, im Finale demonstrierte sie dann ihre große Klasse. "Es ist unglaublich. Ich bin erst 20 und habe schon so viel erreicht", schwärmte die Olympiasiegerin und Weltmeisterin.

dpa

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