Ludwig und Walkenhorst siegen an der Copacabana

Brink begeistert von Nachfolgerinnen: "Werden den Sport prägen"

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Julius Brink siegte bei den Spielen 2012 in London.

Rio de Janeiro - Julius Brink prophezeit den frisch gekürten Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst eine rosige Zukunft.

 "Sie können das Beachvolleyball über Jahre prägen. An ihrem Spiel werden sich viele Teams ausrichten und orientieren", sagte der London-Olympiasieger dem SID in Rio.

Ludwig/Walkenhorst hatten in der Nacht zu Donnerstag an der Copacabana Geschichte geschrieben und als erstes europäisches Frauenteam in ihrer Sportart Olympia-Gold gewonnen. "Sie haben gezeigt, wie Beachvolleyball gespielt wird. Das werden viele kopieren und versuchen, ähnlich zu machen", sagte Brink: "Ludwig/Walkenhorst werden das Leitbild sein."

Vor allem "die brutale Konstanz hier in Rio hat mich umgehauen", so Brink: "Gerade ab dem Halbfinale, als die großen fetten Spiele kamen, da nochmal so eine Schippe draufzulegen, das war eine Demonstration. Das ist krass." Ludwig/Walkenhorst hatten in sieben Spielen insgesamt einen Satz abgegeben, in der K.o.-Phase blieben sie ganz ohne Satzverlust.

Brink adelte die beiden Hamburgerinnen als das "technisch und taktisch beste Team" des Turniers. Sie hätten in den vergangenen vier Jahren unter Trainer Jürgen Wagner "eine wahnsinnige Entwicklung" genommen. Durch den Olympiasieg trete "eine schöne neue Situation ein. Das ist total gut für das Beachvolleyball in Deutschland, einfach toll", sagte Brink.

Brink hatte vor vier Jahren zusammen mit Jonas Reckermann als erstes europäisches Männerteam sensationell Olympia-Gold gewonnen.

sid

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