Sie darf in der Box sein

Nach "F-Skandal": Keine Strafe für Murrays Verlobte

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Andy Murray (r.) kann auch am Sonntag im Finale auf seine Verlobte Kim Sears zählen.

Melbourne - Andy Murrays Verlobte muss keine Strafe fürchten. Sie hatte während des Halbfinals mehrmals geflucht und das "F-Wort" im Zusammenhang mit dem Tschechen Tomas Berdych benutzt.

Trotz der Schimpfwort-Affäre kann Andy Murray im Finale der Australian Open am Sonntag auf die Unterstützung seiner Verlobten in der Box zählen. Der ausrichtende australische Verband Tennis Australia sieht von einer Disziplinarstrafe für Kim Sears ab. Dies wurde am Samstag in Melbourne bestätigt. Die 27-Jährige hatte während Murrays Halbfinale gegen Tomas Berdych mehrmals das „F-Wort“ im Zusammenhang mit dem Tschechen benutzt.

Die von den TV-Kameras eingefangene Schimpftirade der in der Box sitzenden Sears hatte nicht nur die Tennis-Welt empört. Einige australische Spitzensportler und viele Fans in den sozialen Netzwerken forderten indirekt sogar eine Verbannung von Sears für das Endspiel am Sonntag (9.30 Uhr MEZ/Eurosport) gegen den topgesetzten Novak Djokovic (Serbien).

Schwimm-Olympiasiegerin Giaan Rooney sagte der Herald Sun: „Sears hat bewiesen, dass sie nicht nur ein hübsches Gesicht hat. Die Ausdrucksweise war schon ein bisschen derb. Es war kein schönes Bild.“

Der Weltranglisten-Sechste Murray, US-Open-Champion von 2012 und Wimbledonsieger von 2013, hatte Sears am Freitag in Schutz genommen. „In einem hitzigen Moment kann einem da schon etwas rausrutschen, das man hinterher bereut. So ist es halt“, hatte der 27-Jährige gesagt. Die Herald Sun titelte am Samstag über Sears: „F-Bomb Beauty“.

sid

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