Formal 1 in China

Hamilton bleibt gelassen: "Keine dunkle Wolke über mir"

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Weltmeister Lewis Hamilton kam in Shanghai nur als Siebter ins Ziel. Foto: Lynn Bo Bo

Shanghai - Auch der nächste Tiefschlag im Formel-1-Titelrennen brachte Weltmeister Lewis Hamilton nicht aus der Fassung.

"Nein, da ist keine dunkle Wolke über mir", versicherte der Mercedes-Fahrer nach seinem völlig verkorksten Wochenende beim Großen Preis von China. Ein defektes Getriebe schon vor dem Training, ein streikendes Energie-Rückgewinnungssystem in der Qualifikation, ein Unfall am Start des Rennens - Hamilton war in Shanghai vom Pech verfolgt. Nach insgesamt fünf Boxenstopps rettete er sich auf Platz sieben ins Ziel.

"Es ist soviel passiert, ich kann mich gar nicht an alles erinnern", sagte der 31-Jährige mit einem Grinsen. 36 Punkte liegt der Brite als WM-Zweiter nach nur drei Saisonläufen schon hinter seinem davoneilenden Teamkollegen Nico Rosberg. Verpatzte Starts in Australien und Bahrain hatten Hamilton bereits vor dem Horror-Wochenende von China ins Hintertreffen gebracht.

Doch hätte Hamilton wohl vor ein paar Jahren noch seinem Frust über die Negativserie freien Lauf gelassen, ruht er inzwischen gereift in sich. "Er hat sich als Mensch gefunden. Trotz all des Drucks geht er seinen Weg", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über seinen Superstar. Hamilton werde sich nicht aus der Bahn werfen lassen. "Seine Entwicklung als Person ist überwältigend", meinte Wolff.

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dpa

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