Von Aubameyang bis Zorniger: Gewinner und Verlierer

Tolle Quote von BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang: 18 Tore in 16 Spielen. Foto: Peter Steffen
1 von 7
Tolle Quote von BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang: 18 Tore in 16 Spielen. Foto: Peter Steffen
Die Tormaschine des FC Bayern: Robert Lewandowski. Foto: Andreas Gebert
2 von 7
Die Tormaschine des FC Bayern: Robert Lewandowski. Foto: Andreas Gebert
Cheftrainer André Schubert brachte die Gladbacher wieder auf den Erfolgskurs. Foto: Guido Kirchner
3 von 7
Cheftrainer André Schubert brachte die Gladbacher wieder auf den Erfolgskurs. Foto: Guido Kirchner
Am Böllenfalltor in Darmstadt herrscht immer prächtige Stimmung. Foto: Roland Holschneider
4 von 7
Am Böllenfalltor in Darmstadt herrscht immer prächtige Stimmung. Foto: Roland Holschneider
Alexander Zorniger scheiterte als Trainer beim VfB Stuttgart. Foto: Thomas Eisenhuth
5 von 7
Alexander Zorniger scheiterte als Trainer beim VfB Stuttgart. Foto: Thomas Eisenhuth
Die Erfolgsgeschichte von Trainer Lucien Favre und den Gladbachern ging vorzeitig zu Ende. Foto: Jonas Güttler
6 von 7
Die Erfolgsgeschichte von Trainer Lucien Favre und den Gladbachern ging vorzeitig zu Ende. Foto: Jonas Güttler
André Schürrle ist beim VfL Wolfsburg noch nicht richtig angekommen. Foto: Peter Steffen
7 von 7
André Schürrle ist beim VfL Wolfsburg noch nicht richtig angekommen. Foto: Peter Steffen

Lewandowskis Fünfer-Pack, Aubameyangs Torlaune, Zornigers Absturz, die Pannen der Schiedsrichter. Die Bundesliga bot in der ersten Saisonhälfte wieder reichlich Spektakel.

Frankfurt/Main (dpa) - Gesichter und Geschichten: die Deutsche Presse-Agentur über Gewinner und Verlierer der Fußball-Bundesliga vor dem letzten Hinrunden-Spieltag:

DIE GEWINNER:

Pierre-Emerick Aubameyang: Als erster Bundesliga-Profi erzielte er in den ersten acht Begegnungen immer mindestens einen Treffer. 18 Tore in den ersten 16 Spielen - der Gabuner von Borussia Dortmund ist in der Form seines Lebens. Und nicht nur auf dem Rasen pfeilschnell unterwegs: privat fährt er einen goldfarbenen Lamborghini.

Robert Lewandowski: Der Pole schrieb am 22. September Fußball-Geschichte. Beim Stand von 0:1 gegen den VfL Wolfsburg wurde er nach der Pause eingewechselt und schoss fünf Tore in neun Minuten. Auch dank der bislang 15 Treffer des Weltklasse-Stürmers ist der FC Bayern München Herbstmeister.

André Schubert: Vom Interimscoach zur Dauerlösung. Der Nachfolger von Lucien Favre führte Schlusslicht Borussia Mönchengladbach mit sechs Siegen und insgesamt zehn ungeschlagenen Spielen wieder nach oben - und wurde mit einem Vertrag bis 2017 belohnt. Somit erledigte sich die Personalsuche von Manager Max Eberl von selbst.

SV Darmstadt 98: Ein Stadion wie aus den 70er Jahren, aber eine Mannschaft mit Herz. Der Aufsteiger überraschte nach seinem Durchmarsch vom der 3. Liga und stand kein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz. Highlight für die Fans: Das 1:0 der aufblühenden "Lilien" beim Erzrivalen Eintracht Frankfurt.

Leroy Sané: Der neue Liebling des FC Schalke 04 - und Aufsteiger der Liga. Der 19-jährige Wirbelwind feierte beim 0:2 in Frankreich sein Debüt im Nationalteam - was angesichts der tragischen Umstände in der Nacht des Terrors von Paris unterging. Für die "Königsblauen" ist er Gold und sicher mal ganz viel Geld wert: sein Vertrag läuft bis 2018.

DIE VERLIERER:

Alexander Zorniger: "Alternativlos" sei seine Spielweise, sagte der Trainer des VfB Stuttgart immer wieder. Am Ende war sie nur erfolglos. Die Schwaben kamen nicht aus dem Tabellenkeller. Nach nur zehn Punkten aus 13 Spielen wurde der selbstbewusste Offensivfreund am 24. November vor die Tür gesetzt.

Lucien Favre: Sein überstürzter Abgang in Mönchengladbach am 20. September überraschte alle. Nach fünf Pleiten zum Saisonauftakt bot der Trainer seinen Rücktritt an, die Vereinsführung lehnte ab - und der Schweizer ging doch. "Bis ins Mark", so Manager Max Eberl, traf den Champions-League-Teilnehmer diese Entscheidung.

1899 Hoffenheim: Stürzte nach dem Abgang von 41-Millionen-Euro-Juwel Roberto Firmino (zum FC Liverpool) ab. Konzepttrainer Markus Gisdol musste gehen, Feuerwehrmann Huub Stevens kam - und brauchte erstmal sechs Spiele für den ersten Sieg. Für den wenig geliebten Club von Milliardär Dietmar Hopp heißt es: Abstiegskampf - und wenig Mitleid.

André Schürrle: Der Weltmeister ist jetzt bald ein Jahr beim VfL Wolfsburg - und immer noch nicht richtig angekommen. Die Ablöse von geschätzten 32 Millionen Euro lastet schwer auf dem früheren Chelsea-Profi. Zuletzt gab es sogar Pfiffe für den Flügelflitzer, der sich immer wieder verdribbelt und dem noch kein Liga-Tor gelang.

Die Schiedsrichter: Immer wieder spielentscheidende Fehler. Da nutzte auch die Einführung der Torkamera nichts. Die Unparteiischen um den künftigen EM-Referee Felix Brych, nach Bekunden des DFB-Verantwortlichen Herbert Fandel "die Besten der Welt", haben im Wintertrainingslager auf Mallorca einiges aufzuarbeiten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Meistgelesen

Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Baby-Glück beflügelt Lewandowski
Baby-Glück beflügelt Lewandowski
Borussia Mönchengladbach gegen Mainz 05 unter Druck
Borussia Mönchengladbach gegen Mainz 05 unter Druck
FCB-Boss: „Hoeneß hat höchstens Interesse an Sticheleien“
FCB-Boss: „Hoeneß hat höchstens Interesse an Sticheleien“
Fußballjahr für Leverkusens Kampl beendet
Fußballjahr für Leverkusens Kampl beendet