VfB droht Negativrekord - Köln will Serie ausbauen

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VfB-Trainer Alexander Zorniger trifft heute mit Stuttgart auf den FC Ingolstadt. Foto: Uwe Anspach

Stuttgart ist so schlecht wie noch nie in die Saison gestartet. Gegen Aufsteiger Ingolstadt soll endlich der erste Heimerfolg her. In Köln will Leonardo Bittencourt gegen seinen Ex-Club Hannover aufdrehen.

Stuttgart (dpa) - Der VfB Stuttgart will heute gegen den FC Ingolstadt die ersten Heimpunkte der Bundesliga-Saison einfahren. "Wir müssen mit dem gleichen Enthusiasmus wie bisher auf das Spielfeld gehen und diesen mit Punkten vergolden", sagte VfB-Coach Zorniger vor der Partie.

Verliert Stuttgart erneut, würden die Schwaben mit fünf Heimniederlagen in Folge einen vereinsinternen Negativrekord aufstellen. Bereits vor dem Duell stand der Club mit nur vier Punkten und 11:19 Toren so schlecht da wie noch nie nach acht Saisonspielen.

Aufsteiger Ingolstadt sieht sich trotz des starken Saisonstarts mit vier Siegen aus acht Spielen weiter als Außenseiter. "Wir werden immer der Underdog bleiben", sagte FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl. Schlüssel des Erfolgs ist die starke Defensive: Erst sechs Gegentore stehen zu Buche - nur Bayern München musste weniger Treffer hinnehmen. Gegen Stuttgart könnte Hasenhüttl auch mit einem torlosen Remis leben. "Ein 0:0 wäre für uns sicher ein besseres Ergebnis als für den VfB", sagte er.

Im anderen Sonntagsspiel kann der 1. FC Köln gegen Hannover 96 seine beeindruckende Heimserie ausbauen. "Wir haben eine sehr gute Ausgangssituation. Mit drei Punkten können wir uns weit von ihnen absetzen", sagte FC-Trainer Peter Stöger. Saisonübergreifend sind die Kölner bereits seit 14 Heimspielen ungeschlagen. 96-Coach Michael Frontzeck sagte dem "Express" (Samstagsausgabe), auf seine Mannschaft warte ein schweres Spiel.

Mit Manager Jörg Schmadtke und Offensivspieler Leonardo Bittencourt treffen zwei Kölner auf ihren ehemaligen Verein. "Es wird ein besonderes Spiel für ihn, aber ich habe nicht den Eindruck, dass er aufgeregt ist. Er will zeigen, dass er ein wichtiger Spieler für uns ist", sagte Coach Stöger über den 21-jährigen Bittencourt.

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