Enges Titel-Rennen erwartet

Umfrage: Müller sticht Lewandowski aus

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Deutsche Fußball-Fans glauben, dass Thomas Müller (links) mehr Tore erzielen wird als Robert Lewandowski.

Köln - Robert Lewandowski kann die Torjägerkanone bei seinem neuen Klub FC Bayern nicht verteidigen. Das glauben zumindest viele Fußballs-Fans laut einer Umfrage. Ein Teamkollege werde öfter treffen.

Die Bundesliga ist die attraktivste Fußball-Liga der Welt, Weltmeister Thomas Müller sticht Robert Lewandowski im Kampf um die Torjägerkrone aus und der neue deutsche Meister kann nur Bayern München oder Borussia Dortmund heißen: Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID) durch das Nürnberger Meinungsforschungsinstitut puls.

Uneins sind die deutschen Sport-Fans über die Rolle von Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn, der sowohl beo der Frage nach dem Absteiger als auch bei der nach dem Überraschungsteam die meisten Stimmen bekam. Als erste Kandidaten auf eine Trainer-Entlassung gelten derweil Schalke-Coach Jens Keller, Kasper Hjulmand vom FSV Mainz 05 und Hamburgs Trainer Mirko Slomka. Und: Dem ambitionierten Zweitliga-Aufsteigers RB Leipzig wird der Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga nicht zugetraut.

Dass die Bundesliga im Zuge des Erfolgs der Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien die beste Liga der Welt geworden ist, denken 67 Prozent der Befragten. Nur ein Drittel teilt diese Ansicht nicht. Wohl auch unter den Eindrücken der WM sehen die deutschen Sport-Fans Weltmeister Müller als künftigen Bundesliga-Torschützenkönig. Dass der Bayern-Profi im Rennen um die Torjägerkanone die Nase vorne hat, glauben 40 Prozent der Befragten, der vom Ligakonkurrenten Borussia Dortmund an die Isar gewechselte Lewandowski kommt auf 28 Prozent. Außenseiter sind demnach Stefan Kießling (8 Prozent) und Pierre-Emerick Aubameyang (2).

Kaum Zweifel haben die Fußball-Fans derweil, dass es erneut einen Zweikampf zwischen Titelträger München und dem Vizemeister aus Dortmund geben wird. 86 Prozent nannten einen der beiden Klubs als künftigen Meister. Der Rekordchampion aus München erhielt dabei 58 Prozent, auf den BVB entfielen immerhin 28 Prozent. Den Champions-League-Aspiranten Bayer Leverkusen (5 Prozent) und Schalke 04 (2) werden dagegen kaum Chancen auf den Titel eingeräumt.

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58 Prozent glauben, dass der SC Paderborn, nach Ansicht von Trainer Andre Breitenreiter „krassester Außenseiter der Bundesliga-Geschichte“, am Ende der Saison wieder in die zweite Liga muss. Andererseits glauben zehn Prozent, dass der SCP zu den Überraschungsmannschaften der laufenden Saison gehören wird. Auch dem 1. FC Köln (zehn Prozent) sowie 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen (jeweils neun) werden Überraschungen zugetraut.

Dass Schalkes Keller in dieser Saison als erster Trainer entlassen wird, glauben 18 Prozent. Keller war mit dem Champions-League-Teilnehmer in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert und hatte auch das erste Bundesliga-Spiel verloren. Für den neuen Mainzer Coach Hjulmand stimmten 14 Prozent, Slomka erhielt 12 Prozent. Ein eindeutiges Urteil fällten die Befragten in der Frage nach RB Leipzig. Die große Mehrheit (76 Prozent) glaubt nicht, dass dem Klub der Durchmarsch ins Fußball-Oberhaus gelingt. Nur 24 Prozent sehen den Klub schon im kommenden Jahr in der Bundesliga.

SID

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