Für die Gruppenphase

Neue Regeln bei der CL-Auslosung

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Für die UEFA Champions League Gruppenphase gibt es in der nächsten Saison eine neue Setzliste.

Nyon - Die UEFA plant eine grundlegende Veränderung für die Setzliste bei der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase. Besonders kleinere Verbände profitieren. Für die Meister wird es schwieriger.

Die Europäische Fußball-Union UEFA ändert zur kommenden Saison ihre Setzliste für die Champions-League-Auslosung und könnte dem zu erwartenden deutschen Meister Bayern München eine schwere Gruppe bescheren. Zukünftig werden nicht mehr die acht Mannschaften mit dem höchsten Koeffizienten in Lostopf eins gesetzt, sondern der Titelverteidiger und die Meister der sieben stärksten Verbände. Das geht aus dem Reglement für die kommende Saison hervor.

Sollte der Champions-League-Sieger auch nationaler Meister sein, rückt der Titelträger des acht stärksten Verbands in den ersten Lostopf. Das wären kommendes Jahr die Niederlande.

So könnte beispielsweise Real Madrid als derzeitiger Spitzenreiter der UEFA-Clubrangliste in Lostopf zwei rutschen, sollten die Königlichen in der spanischen Meisterschaft Zweiter hinter dem FC Barcelona bleiben und nicht erneut die Königsklasse gewinnen. Profitieren würden stattdessen insbesondere die Meister aus Italien, Frankreich und Russland, die in den vergangenen Jahren gewöhnlich nicht zu den acht gesetzten Teams gehörten.

dpa

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