"Es wird alles Mögliche verkauft"

Streich: "Die Profis sind leicht erpressbar"

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Christian Streich.

Freiburg - Trainer Christian Streich vom Zweitligisten SC Freiburg hat wegen des gewachsenen medialen Drucks Mitleid mit der aktuellen Spieler-Generation.

„Ich war auch mal Profi, aber bei uns war es nicht annähernd so eine Fokussierung, der Druck war nicht annähernd so“, sagte Streich im Interview mit Sky Sport News HD und meinte: „Ich bin da naiv, aber ich weiß das in der Zwischenzeit. Das ist total schwierig, damit umzugehen.“

Der 50-Jährige hält die Spieler heuzutage für „extrem professionell“ und „fokussiert“, allerdings seien sie auch „leicht“ erpressbar. „Es wird alles Mögliche verkauft. Wenn einer ein Foto macht, dann gibt es ja noch Medien, die das abkaufen“, erklärte Streich.

Zuletzt hatte sein früherer Freiburger Schützling Max Kruse für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Der Nationalspieler des VfL Wolfsburg war von Bundestrainer Joachim Löw wegen privater Eskapaden suspendiert worden.

Am Montag war bekannt geworden, dass Kruse sich am vergangenen Wochenende auf einer Feier zu seinem 28. Geburtstag in einem Berliner Klub morgens um 2.00 Uhr mit einer Reporterin angelegt hatte, die ihn mehrmals auf der Tanzfläche fotografiert haben soll. Im Oktober 2015 soll der 14-malige Nationalspieler in den frühen Morgenstunden bei einem Berlin-Besuch 75.000 Euro in einem Taxi liegen gelassen haben.

sid

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