Leverkusens Sportchef vor Pokalspiel

Völler: "Aufgabe gegen Bayern kaum zu bewältigen"

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Rudi Völler sieht den FC Bayern der Konkurrenz weit enteilt.

München - Für Rudi Völler sind die Rollen vor dem DFB-Pokalviertelfinale zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München Mittwochabend (20.30 Uhr) klar verteilt.

Trotz des starken Auftritts der Werkself am Samstag beim 4:0 über den HSV und den personellen Problemen der Münchner sieht der Leverkusener Sportdirektor seine Mannschaft als Außenseiter. „Trotzdem ist es eine Aufgabe, die kaum zu bewältigen ist. Trotz der vielen Ausfälle bleibt Bayern München das Maß aller Dinge“, sagte Völler im Interview mit der Münchner tz (Mittwochsausgabe).

Auch in den nächsten zwei, drei Jahren sieht er den FCB als das Nonplusultra in Deutschland an. „In diesem Zeitraum müssen die Münchner niemanden fürchten. Zum einen haben sie sich ihren Erfolg mit einem super Management selbst erarbeitet. Zum anderen sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen natürlich völlig andere im Vergleich zu den weiteren Vereinen. Vor kurzem hat man ja gelesen, was Luca Toni schon vor sieben, acht Jahren bei Bayern München verdient hat. Da wird einem schon ein bisschen schwindelig“, meinte der 54-Jährige.

Völler: Sehen die Personalie Castro ganz gelassen

Bayer wirke in dieser Saison unter Coach Roger Schmidt gefestigter als in der Vergangenheit, stellte Völler zufrieden fest: „Nicht nur, weil wir unseren eigenen Spielstil immer durchziehen. Sondern auch, weil wir nach Rückschlägen zurückkommen. Das ist ein Verdienst von Roger. Der Trainer weiß, was er will, und die Mannschaft setzt das hervorragend um.“

Dass die Leverkusener dadurch Begehrlichkeiten wecken, weiß auch Völler. Gonzalo Castro wurde zuletzt häufiger mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Ob er auch in der nächsten Saison bei Bayer spielt, sei noch nicht klar. Völler erklärte der tz: „ In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder mal Spieler für viel Geld abgegeben. Ich würde nicht sagen, dass wir ein Ausbildungsverein sind, aber es ist bei uns ja nun mal so, dass wir immer mal wieder gute Spieler verlieren. Wir haben einen tollen Draht zu Gonzo, deshalb sehen wir das Ganze sehr gelassen. Wir werden uns in der nächsten Zeit in aller Ruhe zusammensetzen. Dann werden wir sehen, wie es weitergeht.“

tz

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