4:2 gegen Mainz

Reus führt BVB zum nächsten Befreiungsschlag

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Dortmund - Mit einem bärenstarken Marco Reus und imponierendem Siegeswillen ist Borussia Dortmund der nächste wichtige Schritt aus dem Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga gelungen.

Der bereits vor Spielbeginn stürmisch gefeierte Reus führte den deutschen Vize-Meister mit einer Galavorstellung zum 4:2 (0:1) über den FSV Mainz 05. Damit zog der BVB die Rheinhessen mit in den Abstiegssog und verbesserte sich zumindest vorübergehend auf den 14. Rang.

„Ich bin sehr erleichtert“, sagte Sportdirektor Michael Zorc bei Sky: „Das 0:1 war ein Tor aus der Comedy-Abteilung, wichtig war, dass wir ruhig geblieben sind.“ Nuri Sahin meinte: „Wir haben unseren Ball weitergespielt und wurden dafür belohnt.“

Bereits nach 53 Sekunden hatte Elkin Soto die Gäste überraschend in Führung geschossen. Die Aufbruchstimmung nach dem vielversprechenden 3:0 in Freiburg und der Vertragsverlängerung des Nationalspielers Reus bis 2019 während der Woche erhielt jedoch nach der Halbzeitpause neue Nahrung. Neven Subotic (49.) und Reus (55.) mit Treffer Nummer fünf in der laufenden Spielzeit drehten die Begegnung vor 80.200 Zuschauern, bevor Yunus Malli (57.) postwendend zum 2:2 traf. Pierre-Emerick Aubameyang mit seinem achten Saisontreffer (71.) nach glänzender Reus-Vorarbeit und Nuri Sahin (78.) machten schließlich den vierten Heimsieg perfekt.

Bis auf den verletzten Kevin Großkreutz und den erkrankten Kapitän Mats Hummels hatte Trainer Jürgen Klopp die Startformation vom 3:0 in Freiburg aufs Feld geschickt. Aufseiten der Mainzer feierte die Dortmunder Leihgabe Jonas Hofmann nach mehrwöchiger Verletzungspause ein Comeback im Duell mit dem eigentlichen Arbeitgeber.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nach einer Faustabwehr des BVB-Torhüters Roman Weidenfeller etwa zwölf Meter vor dem Tor nahm Soto den Ball direkt und schlenzte ihn ins Dortmunder Tor. Nur wenige Sekunden später schoss Reus, von den Fans drei Tage nach seiner Vertragsverlängerung bis 2019 bei der Vorstellung der Mannschaft bejubelt, den Ball auf der Gegenseite an den Pfosten.

Mit wütenden Angriffen reagierte der BVB und hatte wenig später die nächste Chance zum Ausgleich, als Aubameyang (6.) den FSV-Keeper Stefanos Kapino zu einer spektakulären Parade zwang. In der Folge versuchte Mainz mit Ballstafetten, vorwiegend in der eigenen Hälfte, den BVB aus dem Rhythmus zu bringen, was jedoch nur teilweise gelang.

Der Mainzer Torhüter konnte sich über Mangel an Arbeit nicht beklagen, wenngleich die Aktionen des BVB nicht mehr so druckvoll wirkten. Nach einer halben Stunde forderten die Borussen vergebens einen Elfmeter nach einem Foul von Pierre Bengtsson am pfeilschnellen Aubameyang.

Die Tore nach dem Wiederanpfiff durch einen Kopfball von Subotic sowie Reus waren der verdiente Lohn für den BVB, der Malli mit einem Abwehrschnitzer jedoch zum Ausgleich verhalf. Der BVB wirkte jedoch mental wesentlich stabiler als in der Hinrunde und erspielte sich Chancen in Serie.

Besonders Reus und Aubameyang gefielen beim BVB, auf der Gegenseite bewahrte Torhüter Kapino den FSV vor einer noch höheren Niederlage.

SID

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