Befunde der Autopsie

Gerichtsmediziner: Verstorbener Ekeng hatte Herzprobleme

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Zum Gedenken an den verstorbenen Patrick Ekeng haben Fans Blumen und Kerzen niedergelegt.

Bukarest - Knapp eine Woche nach dem Tod des Kameruner Nationalspielers Patrick Ekeng sind die Ergebnisse der Autopsie bekannt. Demnach war die Tragödie zu verhindern.

Kameruns Fußball-Nationalspieler Patrick Ekeng, der am vorigen Samstag in Bukarest gestorben war, litt an mehreren Fehlbildungen am Herzen. Es sei aber noch unklar, ob dies auch die Todesursache war, teilte das Gerichtsmedzinische Institut in Bukarest am Mittwoch nach einer Autopsie mit. Eine toxikologische Analyse stehe noch aus.

Der 26-jährige Ekeng spielte für Dinamo Bukarest und war am vergangenen Freitag während des Spiels gegen den Club Viitorul in der 71. Minute zusammengebrochen. In der Nacht zum Samstag starb er. Rumäniens Staatsanwaltschaft ermittelt, ob ein Versagen des Rettungsdienstes für Ekengs Tod mitverwantwortlich war. Der am Stadion bereitstehende Krankenwagen war vorschriftswidrig nicht mit einem Defibrillator ausgestattet.

Laut Gerichtsmedizinern hatte Ekeng ein vergrößertes Herz, verdickte Herzwände sowie missgebildete Herzkranzgefäße. In 95 Prozent derartiger Fälle würden diese Fehlbildungen entdeckt, allerdings nur nach gründlichen Untersuchungen, sagten die Mediziner.

dpa

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