Nach Terroranschlägen in Paris

Lahm: Müssen auf Politik und Behörden vertrauen

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Philipp Lahm (r) vom Fußball-Bundesligisten FC Bayern München. Foto: Andreas Gebert

München - Auch Bayern-Kapitän Philipp Lahm hat nach den Terroranschlägen von Paris betont, dass Angst nicht das tägliche Leben bestimmen darf.

"Wir müssen darauf vertrauen, dass Politik und Sicherheitsbehörden weiterhin die richtigen Maßnahmen treffen - auch bei Großveranstaltungen - und den Blick nach vorne richten", erklärte Lahm am Dienstag. "Und das bedeutet für uns ganz konkret, so schwierig und gleichzeitig profan es im Moment erscheinen mag, sich auf das nächste Training, das nächste Spiel und die Meisterschaft zu konzentrieren."

Am Samstag laufen die Münchner in der Fußball-Bundesliga beim FC Schalke auf. Das Training am Dienstag sei "noch überschattet von den tragischen Ereignissen Ende letzter Woche" gewesen, berichtete Lahm via Twitter. "Wir sind nach wie vor alle geschockt und erschüttert. Es entzieht sich meiner Vorstellungskraft, wie Menschen einander so etwas antun können."

In der Vorbereitung auf die Partie in Gelsenkirchen kehrte am Dienstag ein weiterer Nationalspieler in den Münchner Kader zurück. Zwei Tage nach der erfolgreichen Qualifikation mit Marokko für die nächste Runde der WM-Ausscheidung absolvierte der Abwehrspieler Medhi Benatia eine Regenerationseinheit an der Säbener Straße. Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Arjen Robben und Robert Lewandowski, die nach ihrer Rückkehr von den Auswahlteams bereits am Montag ins Bayern-Training eingestiegen waren, trainierten am Dienstag erneut.

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