"... dann müssen sie reden"

De Bruyne äußert sich zum Bayern-Interesse

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Begehrt: Kevin de Bruyne.

Wolfsburg - Kevin de Bruyne hat sich zum einstigen Interesse von Borussia Dortmund geäußert - und auch zu einem möglichen aktuellen des FC Bayern. Klaus Allofs will ihn halten.

Manager Klaus Allofs rechnet fest mit einem Verbleib von Star-Spieler Kevin De Bruyne beim VfL Wolfsburg und will den Vertrag mit dem Belgier sogar verlängern. „Ich bin ganz sicher, dass er auch nächste Saison hier spielen wird“, sagte Allofs der Deutschen Presse-Agentur vor dem Endspiel um den DFB-Pokal am Samstag gegen Borussia Dortmund. Danach will er den ohnehin noch bis 2019 laufenden Kontrakt mit dem 23-Jährigen sogar ausdehnen.

„Vielleicht werden wir uns in den Wochen nach dem Pokalfinale zusammensetzen“, sagte Allofs. Er will auch die Bezüge des besten Bundesliga-Scorers der Saison erhöhen: „Es geht natürlich in Richtung Verbesserung des Vertrages, und wenn wir das machen, wird es wahrscheinlich auch mit einer Verlängerung einhergehen.“

De Bruyne: Klopp wollte mich

Vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Dortmund verrät Wolfsburgs Mittelfeldstar Kevin De Bruyne, wie BVB-Trainer Jürgen Klopp ihn 2013 für die Borussia verpflichten wollte. De Bruyne sagt zu Sport Bild: „Mich hat Jürgen Klopp einige Male angerufen und mir erklärt, was er
mit mir vorhat. Mario Götze ging ja um FC Bayern. Er sagte zu mir: ‚Kevin, du bist meine erste Option für ihn.‘ Er zeigte mir auf, wie er spielen lassen wollte,
welche Rolle ich einnehmen sollte. Für mich war die Konstellation super,
der größte Konkurrent um den Platz im zentral en Mittelfeld war nicht da.
Aber am Ende kam es anders.“

De Bruyne äußert sich zum Bayern-Interesse

Zum Interesse der Bayern sagt De Bruyne zu Sport Bild: „Wenn das so ist, dann müssen die Bayern mit Wolfsburg reden. Dann wissen hier die Verantwortlichen Bescheid, was genau im Raum steht. Ich lese es nur in der Zeitung, mit welchen Vereinen ich in Verbindung gebracht werde.
Ich habe aber bis jetzt noch mit keinem anderen Klub gesprochen. Dennoch 
kann ich jetzt nicht sagen, ich bleibe definitiv hier. Ich glaube, die Leute verstehen einen besser, wenn man ehrlich zu ihnen ist, anstatt ewige
Treue zu schwören, und dann ist man weg.“

De Bruyne war im Januar 2014 für geschätzte 20 Millionen Euro vom FC Chelsea gekommen und avancierte zum besten VfL-Spieler. Der Offensivspieler wird immer wieder mit Top-Clubs in Verbindung gebracht. Laut De Bruynes Berater Patrick De Koster liegen von Bayern München, Manchester City und Paris St. Germain „informelle“ Anfragen vor. „Klar ist natürlich, dass er zur Zeit von unheimlich vielen Menschen kontaktiert wird“, sagte Allofs.

De Bruyne selbst hatte stets gesagt, er wisse nicht, was in der nächsten Saison passiere. „Das beunruhigt mich aber nicht. Das gegenseitige Vertrauen ist da“, versicherte Allofs. Der Wolfsburger Sportchef hatte zuletzt erklärt, bei einem möglichen Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro „noch nicht einmal zu zucken“.

dpa/tz

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