Karneval beim FC Köln: Totenkopf Stöger und Baby Heintz

+
Schwer zu erkennen, aber es ist Trainer Peter Stöger. Foto: Henning Kaiser

Köln (dpa) - Schwarze Kluft, schwarzes Gießkännchen mit schwarzen Rosen als Hut und das Gesicht als Totenkopf geschminkt: Trainer Peter Stöger musste vor dem Start der traditionellen Karnevalssitzung des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln angesichts seines Kostüms eine Menge erklären.

"Wir wollen die Leute ein wenig rätseln lassen. Es ist von allem etwas - undurchsichtig wie unsere Taktik", sagte der Österreicher, der an einen Voodoo-Fürsten aus einem James-Bond-Film erinnerte. Ebenfalls in diesem finsteren Outfit erschienen unter anderen Kölns Vizepräsident Toni Schumacher und Sportdirektor Jörg Schmadtke.

Heiterer ließen es die Profis angehen. Torwart Timo Horn lief mit Hut und Tropenhemd als Dschungelcamper auf, Abwehrspieler Dominique Heintz als Baby mit Schnuller, Defensivkollege Pawel Olkowski als Travestie-Künstlerin Conchita Wurst. "Für die Neuen ist es etwas schwierig, vielleicht sogar ein Kulturschock", sagte der gebürtige Kölner Horn mit Blick auf die Karnevals-Novizen wie Stürmer Anthony Modeste, der als Baseball-Spieler verkleidet war.

Der Spagat zwischen Karneval und der Vorbereitung auf das Spiel beim Hamburger SV am Sonntag sei laut Stöger kein Problem: "Wir haben es in den vergangenen Jahren geschafft und werden es auch diesmal hinbekommen."

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Weinzierl lobt Schalker Talente nach 2:0 gegen Nizza
Weinzierl lobt Schalker Talente nach 2:0 gegen Nizza
"Erdbeben" im Sommermärchen 2006: DFB weist Vorwürfe zurück
"Erdbeben" im Sommermärchen 2006: DFB weist Vorwürfe zurück
Mainz 05 schmeckt das Europa-League-Aus nicht
Mainz 05 schmeckt das Europa-League-Aus nicht
Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Löw diplomatisch: "Russen müssen sich keine Sorgen machen"
Löw diplomatisch: "Russen müssen sich keine Sorgen machen"