Ibrahimovic: "Es gibt viele, viele Alternativen"

+
Zlatan Ibrahimovic nutzt die EM zum Vorspiel. Foto: Marcus Ericsson

Stockholm (dpa) - Schwedens Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic hat nach seinem Abschied von Paris St. Germain Gerüchte über einen Wechsel zu Manchester United nur halbherzig zurückgewiesen.

"Jetzt gerade gilt die EM", sagte Ibrahimovic in Stockholm. Und nach einer langen Pause ergänzte der 34-Jährige: "Lasst uns sehen, was passiert."

Er habe ein konkretes Angebot aus der Premier League, aber auch "aus Italien, allen Ländern, auch außerhalb Europas", erklärte der Angreifer. "Es gibt viele, viele Alternativen." Sein Abschied in Paris sei "magisch" gewesen. Aber: "Ich mag Herausforderungen und mag es, neue Abenteuer und Kicks zu suchen. Dafür war die richtige Zeit."

Bei ManUnited steht nach Medienberichten das Engagement von José Mourinho kurz bevor. Zu dem Startrainer, mit dem Ibrahimovic bei Inter Mailand zusammengearbeitet hatte, hat der Schwede ein enges Verhältnis. "Ich habe jeden Tag mit ihm gesprochen, seit ich Inter verlassen habe", sagte der 34-Jährige.

Sorgen wegen seines Alters mache er sich nicht. "Ich habe bewiesen, dass das Alter nur eine Zahl ist", sagte Ibrahimovic. Wenn er etwas erreichen wolle, erreiche er es. "Ich mache mich gerade erst warm."

Auch mit Blick auf seinen Einsatz bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich im Sommer zeigte er sich zuversichtlich. Das Auftakttraining der Schweden hatte Ibrahimovic am Montag wegen Wadenproblemen verpasst. Jetzt gehe es seiner Wade wieder "sehr gut".

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Löw diplomatisch: "Russen müssen sich keine Sorgen machen"
Löw diplomatisch: "Russen müssen sich keine Sorgen machen"
FCB-Boss: „Hoeneß hat höchstens Interesse an Sticheleien“
FCB-Boss: „Hoeneß hat höchstens Interesse an Sticheleien“
Heute Auslosung für Confed Cup: Das erwartet Jogi & Co.
Heute Auslosung für Confed Cup: Das erwartet Jogi & Co.
Tuchel stinksauer: "Das war ein einziges Defizit"
Tuchel stinksauer: "Das war ein einziges Defizit"