"Bayern haben viele Hochkaräter"

Watzke kontert Rummenigge-Kritik

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Hans Joachim Watzke.

Dortmund - Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Vizemeister Borussia Dortmund erwartet für die kommende Saison einen starken Konkurrenzkampf.

„Es muss extrem auf Wolfsburg und Leverkusen geachtet werden. Zumal ich auch nicht den Eindruck habe, dass sich das von VW angekündigte Sparpaket auch auf den VfL erstreckt. Leverkusen hat fast in der Größenordnung wie wir investiert. Schalke muss man immer auf dem Schirm haben, die Gladbacher machen einen super Job“, sagte Watzke der Welt am Sonntag.

Bei den Zielen Dortmunds bleibt der 55-Jährige realistisch: „Es darf nicht vergessen werden, dass wir mit Robert Lewandowski einen der besten Angreifer Europas verloren haben. Das muss erst mal aufgefangen werden. Unsere Ziele sind deckungsgleich mit denen der vergangenen Saison“, erklärte Watzke und stellt klar, dass Leistungsträger wie der wiedergenesene Marco Reus (Syndesmose-Anriss) oder Weltmeister Mats Hummels unverkäuflich sind: „Wir haben in den vergangenen Wochen vereinbart, dass sich in diesem Sommer auf der Abgabeseite überhaupt nichts mehr tut.“

Die Kritik von Bayern Münchens Karl-Heinz Rummenigge, der sich über eine Mehrbelastung der Bayern durch die WM beklagt hatte, sieht Watzke nicht: „Die Bayern haben ja nicht nur deutsche Spieler, sondern sehr viele hochklassige Ausländer. Franck Ribery, David Alaba und Robert Lewandowski haben zum Beispiel keine WM gespielt.“

SID

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