FC Bayern legt Einspruch ein

Rummenigge: Boateng-Sperre ein "Nonsens"

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Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist mit der Höhe der Sperre für Jerome Boateng nicht einverstanden.

München - Die vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beantragte Drei-Spiele-Sperre für Bayern Münchens Innenverteidiger und Weltmeister Jerome Boateng sorgt bei den Verantwortlichen des deutschen Meisters vor der mündlichen Verhandlung am Montag in Frankfurt für Unverständnis.

„Ich verstehe den DFB nicht ganz. Eigentlich ist das, was man jetzt entschieden hat, ein Nonsens“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: „Es hat in x Fällen in der Bundesliga nur eine Sperre für ein Spiel gegeben. Warum man jetzt einem Weltmeister Boateng einen Malus mit drei Spielen geben muss - das verstehe ich nicht ganz.“

Zuvor hatten die Bayern wie angekündigt fristgerecht Einspruch eingelegt. Die mündliche Verhandlung darüber am Montag leitet Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.

Boateng war am vergangenen Dienstag im Heimspiel der Münchner gegen Schalke 04 (1:1) nach einer Notbremse gegen Sidney Sam bereits in der 17. Minute des Feldes verwiesen worden. Bleibt es bei dem beantragten Strafmaß, würde der in der Hinrunde überragende Nationalspieler Trainer Pep Guardiola außer am Samstag beim VfB Stuttgart auch gegen den Hamburger SV (14. Februar) und beim SC Paderborn (21. Februar) fehlen.

sid

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