Bayern-Boss

So plant Rummenigge die Zukunft mit Guardiola

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Karl-Heinz Rummenigge würde Pep Guardiola gerne langfristig an den FC Bayern binden.

München - Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Rekordmeister Bayern München glaubt an eine langfristige Zukunft mit Trainer Pep Guardiola.

Rummenigge kündigte in der Bild-Zeitung Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit dem Spanier für die zweite Jahreshälfte an. „Und ich denke, dass wir sehr gute Karten haben, dass er über 2016 hinaus hier Trainer bleibt“, sagte der Bayern-Boss.

Rummenigge: "Glaube nicht, dass er zu Manchester City geht"

Guardiola (44) kam im Sommer 2013 als Nachfolger von Triple-Sieger Jupp Heynckes nach München, wo er für drei Jahre unterschrieb. In seiner ersten Saison gewann er das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal, schied in der Champions League aber krachend gegen den späteren Titelgewinner Real Madrid aus (0:1/0:4). In dieser Spielzeit stehen die Bayern unmittelbar vor dem Gewinn der Meisterschaft sowie in Pokal und Königsklasse in der Vorschlussrunde.

Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, wonach Guardiola die Bayern nach Ende seines Vertrages in 14 Monaten in Richtung Manchester City verlassen könnte. Doch Rummenigge kann sich nicht vorstellen, "dass Pep Guardiola zu einem Klub wie Manchester City geht".

Guardiola selbst schloss zumindest einen vorzeitigen Abschied aus. „Ich bin sehr zufrieden hier mit diesen Spielern und will mehr denn je kämpfen - und natürlich: Ich will nächstes Jahr hier bleiben“, sagte er am vergangenen Freitag.

Rummenigge will auch künftig auf Müller-Wohlfahrts Ratschlag vertrauen

Rummenigge betonte indes nach einem Telefonat mit Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dass das Verhältnis zum zurückgetretenen Teamarzt „abslout intakt“ sei. Müller-Wohlfahrt, dessen Abschied eine Konsequenz seines Dauerstreits mit Guardiola und einer verbalen Auseinandersetzung mit Rummenigge gewesen sein soll, könne bei einer Neuformierung der medizinischen Abteilung des Klubs „Ratschläge geben“, meinte Rummenigge.

Außerdem solle der 72-Jährige „in stilvoller Form“ verabschiedet werden, „wenn sich alles beruhigt hat“. Dass zahlreiche Bayern-Profis den Arzt privat weiterhin konsultieren ist laut Rummenigge kein Problem. „Wir sind ja nicht kleinkariert“, sagte er dazu.

sid

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