DFL lehnt Einspruch von Aalen gegen Punkteabzug ab

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Stefan Ruthenbeck will sich mit Aalen gegen Union Berlin unbeeindruckt von der Ablehnung zeigen. Foto: Andreas Gebert

Für den VfR Aalen bleibt es beim Abzug von zwei Punkten wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsauflagen. Die Deutsche Fußball Liga hat eine Beschwerde des Zweitligisten abgelehnt.

Aalen (dpa) - Fußball-Zweitligist VfR Aalen ist mit seinem Einspruch gegen einen Abzug von zwei Punkten wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsauflagen in erster Instanz gescheitert.

Nach Club-Angaben hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Beschwerde abgelehnt. Carl Ferdinand Meidert, das geschäftsführende Präsidiumsmitglied des Tabellenletzten, kündigte an, dass der VfR Aalen nun in die nächste Instanz gehen will. "Diese wird beim Vorstand des Ligaverbandes eingereicht", sagte Meidert, der allerdings keine näheren Angaben zur erneuten Beschwerde machen wollte.

Die DFL hatte den Punktabzug mit einem wiederholten Verstoß gegen eine Auflage im Bereich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit begründet. Der VfR soll in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren sein negatives Eigenkapital verschlechtert haben.

Trainer Stefan Ruthenbeck versicherte, dass "das alles keine Auswirkungen auf das Spiel am Sonntag bei Union Berlin hat". Im Gegenteil. "Die Mannschaft hat das sehr gut weggesteckt. Außerdem wollten wir uns damit ohnehin kein Alibi setzen", sagte Ruthenbeck.

Mitteilung VfR Aalen

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