Eklat bei Pressekonferenz

Komiker bewirft FIFA-Boss Blatter mit Geldscheinen

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Mal ein ungeliebter Geldregen: FIFA-Präsident Sepp Blatter ist nach der überraschenden Attacke während der Pressekonferenz konsterniert.

Zürich - Ein britischer Komiker schleicht sich an FIFA-Präsident Blatter heran und sorgt für einen Skandal. Blatter ist erzürnt. Der Schweizer spricht auch über seine Zukunftspläne.

Ein britischer Komiker hat die Pressekonferenz des FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter zur Sitzung des Exekutivkomitees gestört und somit eine Verzögerung verursacht. Simon Brodkin stellte sich im Hauptquartier des Fußball-Weltverbandes in Zürich am Montag vor den Schweizer Amtsinhaber und warf ein Bündel Geldscheine in die Luft, die auf Blatter herabregneten.

Blatter erklärte, dies habe „mit Fußball nichts zu tun“. Er ließ Brodkin vom Sicherheitsdienst abführen und verschob die ohnehin um eine Stunde verzögerte Pressekonferenz erneut. „Das ist jemand, der nicht gut erzogen ist“, sagte Blatter.

Blatter erklärte zudem, dass er nach seiner Tätigkeit beim Fußball-Weltverband wieder als Journalist arbeiten wolle. „Ich denke, ich werde mich dem Radio zuwenden“, sagte der 79-Jährige, der am 26. Februar 2016 sein Amt auf einem außerordentlichen Kongress zur Verfügung stellen wird. „Ich glaube, das Radio ist das beste Informationsmedium. Es läuft 24 Stunden am Tag“, sagte Blatter.

sid

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