60-Meter-Schuss nach vier Sekunden

Ba sorgt beinahe für spektakulären CL-Rekord

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Demba Ba sorgte kurz nach Anpfiff für einen Schockmoment in den Reihen des FC Arsenal London.

Istanbul - Der ehemalige Hoffenheimer Demba Ba hätte am Dienstagabend in den Champions-League-Playoffs um Haaresbreite für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Ihm wäre beinahe der schnellste Treffer in der Geschichte der Königsklasse gelungen.

Mit seinem neuen Verein Besiktas Istanbul traf der Senegalese Demba Ba, der von 2007 bis 2011 für die TSG 1899 Hoffenheim in der 1. und 2. Bundesliga aktiv war, in der dritten Playoff-Runde zur Champions League auf den englischen Premier-League-Club FC Arsenal London. Am Dienstagabend fand im Olympiastadion das Hinspiel statt, die deutschen Weltmeister Per Mertesacker, Mesut Özil und Lukas Podolski standen wegen ihres Trainingsrückstandes noch nicht im Kader.

Das Spiel wurde vom Unparteiischen pünktlich um 20.45 Uhr angepfiffen, und rund vier Sekunden später dürfte Trainer Arsène Wenger, der Mannschaft und den Arsenal-Anhängern allesamt kurz das Herz stehen geblieben sein.

Demba Ba, den Londonern noch bestens aus seinen Jahren bei Newcastle United und Chelsea bekannt, fasst sich direkt nach Anpfiff aus rund 60 Metern ein Herz und hält einfach mal auf den Kasten von Wojciech Szczęsny drauf. Der Pole ist sichtlich überrumpelt, kommt im aller letzten Moment noch mit den Fingerspitzen an den Ball und kann den Schuss an die Latte lenken. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem 0:0-Unentschieden.

Übrigens: der Rekordhalter des schnellsten Champions-League-Tores ist immer noch Roy Makaay. Er benötige am 7. März 2007 10,12 Sekunden für sein Treffer beim 2:1-Sieg gegen Real Madrid.

ep

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