Neuer Posten

Peters wird neuer Nachwuchschef beim HSV

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Bernhard Peters (54).

Hamburg - Nach fast acht Jahren: Bernhard Peters verlässt 1899 Hoffenheim und wechselt zum Hamburger SV.

Der frühere Hockey-Bundestrainer Bernhard Peters wird neuer „Direktor Sport“ beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. Der 54-Jährige wechselt vom Liga-Konkurrenten 1899 Hoffenheim an die Elbe und nimmt seine Arbeit ab dem 1. August auf. Peters soll bei den Hamburgern ein umfassendes Förderkonzept von der Jugend bis zur Profi-Ebene inhaltlich entwickeln und strategisch umsetzen. Über die Vertragsdauer machte der HSV keine Angaben.

„Die Verpflichtung von Bernhard Peters stellt einen wesentlichen Teil der sportlichen Neuausrichtung dar. Wir sind sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, mit Bernhard Peters einen der national und international anerkanntesten Experten in den Themen Fußballstruktur, -konzept und Nachwuchsentwicklung für den HSV zu gewinnen“, sagte HSV-Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer.

Peters wird ausdrücklich nicht die Position des am Montag entlassenen Sportdirektors Oliver Kreuzer übernehmen. „Zur Neubesetzung der Position “Direktor Profifußball' befinden wir uns derzeit in Gesprächen„, sagte Beiersdorfer.

Peters hatte seit 2006 für Hoffenheim als `Direktor Sport- und Nachwuchsförderung“ gearbeitet und sich in dieser Zeit um den Nachwuchs gekümmert. „Jetzt ist es mein Ziel, gemeinsam mit Dietmar Beiersdorfer und unseren Mitarbeitern dem HSV eine eigene fußballerische Identität zu geben: eine Philosophie, aus der heraus vom Kinder- über den Jugend- bis hin zum Profibereich eine unverwechselbare Handschrift entwickelt wird“, sagte Peters.

„Bernhard Peters hat sich bei der TSG 1899 Hoffenheim enorme Verdienste erworben“, lobt TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp die knapp acht Jahre währende Tätigkeit von Peters im Kraichgau: „Sein Name ist eng verbunden mit der uns allen so wichtigen Nachwuchsarbeit. Er hat sie in den vergangenen Jahren mit Kreativität, Konzepten und Leidenschaft zu einem Aushängeschild gemacht. Dafür gebührt ihm unser Respekt und großer Dank.“

SID

 

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