Schweinsteiger gehört wohl nicht dazu

Bericht: Van Gaal hat Ärger mit United-Spielern

+
Louis van Gaal (l.) und Bastian Schweinsteiger können gut miteinander. Beim Rest des United-Teams scheint das anders zu sein.

Manchester - Die Mannschaft von Manchester United ist einem Zeitungsbericht zufolge verärgert über ihren strengen Trainer Louis van Gaal.

Eine Abordnung der Spieler hätte den früheren Bayern-München-Coach deswegen bereits vor einigen Wochen zur Rede gestellt, berichtete die britische „Times“ am Donnerstag. Sie hätten ihn aufgefordert, den Profis mehr Gestaltungsspielraum zu lassen, da sie seine Methoden als „erdrückend“ empfänden.

Ob Neuzugang und Ex-Bayern-Star Bastian Schweinsteiger zu den Unzufriedenen gehört, blieb in dem Bericht offen - frustriert seien aber hauptsächlich Spieler, die das Training von van Gaals Vor-Vorgänger Alex Ferguson gewohnt seien. Van Gaal hatte ManUnited im Mai 2014 übernommen.

Der Tabellenvierte der Vorsaison ist durchwachsen in die neue Runde gestartet und steht derzeit auf dem fünften Platz, fünf Punkte hinter Tabellenführer Manchester City. Der „Times“ zufolge teilen die Spieler die Sorgen der Fans über die wenig kreative Spielweise. Die Trainingsanweisungen seien so unflexibel, dass sie ihre Leistung bremsten.

Auch van Gaal selbst scheint schon nicht zu 100 Prozent an sein Team zu glauben - die Meisterschaft traut er ihm jedenfalls nicht zu. ManUnited werde wohl Zweiter oder Dritter, sagte der Trainer einem Bericht der „Manchester Evening News“ zufolge bei einem Fan-Event.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Weinzierl lobt Schalker Talente nach 2:0 gegen Nizza
Weinzierl lobt Schalker Talente nach 2:0 gegen Nizza
"Erdbeben" im Sommermärchen 2006: DFB weist Vorwürfe zurück
"Erdbeben" im Sommermärchen 2006: DFB weist Vorwürfe zurück
Mainz 05 schmeckt das Europa-League-Aus nicht
Mainz 05 schmeckt das Europa-League-Aus nicht
Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Bayer-Sportchef Völler: "Keine Verstärkung im Winter"
Löw diplomatisch: "Russen müssen sich keine Sorgen machen"
Löw diplomatisch: "Russen müssen sich keine Sorgen machen"