Offenbar keine Material-Ermüdung

Nach Vettel-Reifenplatzer: Pirelli weist Schuld von sich

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Glück im Unglück: Sebastian Vettel entstieg seinem Boliden trotz Mauereinschlags unverletzt.

Mailand - Ein Reifenschaden beendete Sebastian Vettels Formel-1-Rennen am Wochenende vorzeitig. Pirelli sieht die Schuld für den Platzer jedoch nicht bei sich.

Nach dem spektakulären Reifenplatzer an Sebastian Vettels Ferrari in Österreich hat Hersteller Pirelli die Schuld an dem Unfall zurückgewiesen. Eine Untersuchung des zerstörten Reifens habe keinerlei Material-Ermüdung oder strukturelles Versagen gezeigt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. "Also ist das Problem offenbar von einem Trümmerteil verursacht worden, das zum Reifenschaden geführt hat", hieß es weiter.

Vettel hatte beim Rennen in Spielberg am vergangenen Sonntag seinen Reifenwechsel lange hinausgezögert, in der 27. Runde war der rechte Hinterreifen bei hohem Tempo explodiert. Der viermalige Formel-1-Weltmeister hatte einen schweren Unfall vermeiden können. Später aber gab er zum wiederholten seinen Ärger über die Einheitsreifen von Pirelli zu verstehen. Die gewagte Strategie von Ferrari habe nichts mit dem Reifenschaden zu tun gehabt, versicherten Vettel und der Rennstall.

dpa

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