Der Große Preis von Österreich: Darauf muss man achten

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Lewis Hamilton startet in Spielberg von der Pole Position ins Rennen. Foto: Valdrin Xhemaj

Mercedes ist der Favorit beim Großen Preis von Österreich. Trotz grober Patzer in der Qualifikation sicherten sich Pole-Mann Hamilton und sein Teamkollege Rosberg die erste Startreihe. Ferrari-Rivale Vettel rechnet sich von Startposition drei aus dennoch Chancen aus.

Spielberg (dpa) - Der Berg-und-Tal-Kurs in Spielberg gilt bei den Fahrern als besondere Herausforderung. Hier ein paar Aspekte, auf die es beim achten Saisonlauf am Sonntag ankommt.

MERCEDES-DUELL: Auch in Spielberg stehen beide Silberpfeile in der ersten Startreihe. Lewis Hamilton fährt wieder vor Nico Rosberg los. Der deutsche Vorjahressieger kündigte volle Attacke an. Sollte er den britischen Titelverteidiger nicht gleich zu Beginn überholen können, will er ihn durch permanenten Druck zu Fehlern zwingen.

VETTEL-HOFFNUNG: Sebastian Vettel setzt auf die "gute Rennpace" von Ferrari. In der Qualifikation war der Rückstand des Drittschnellsten auf die Mercedes-Rivalen zwar größer als erhofft. Aber für das Rennen sieht es wohl gut aus. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zeigte sich jedenfalls beeindruckt von den Rundenzeiten der Roten bei "longruns".

HÜLKENBERG-COUP: Sein spektakulärer Sieg beim Langstreckenklassiker Le Mans vor einer Woche hat Nico Hülkenberg offensichtlich beflügelt. So gut wie auf dem Red Bull Ring schnitt er in dieser Saison noch nie in der Qualifikation ab. Ohne technische oder sonstige Probleme sollte der Force-India-Pilot Punkte holen.

KURS-TÜCKEN: Die 4,326 Kilometer lange Strecke liegt zwar äußerst idyllisch inmitten grüner Wiesen mit einem herrlichen Bergpanorama. Aber die Piloten schätzen den komplett renovierten Red Bull Ring als äußerst herausfordernd ein. Wie tückisch manche Stellen in dem Auf-und-ab sind, bewies der bisherige Verlauf des Wochenendes. "Ich habe in dieser Saison noch nie so viele Fehler von so vielen Fahrern gesehen", sagte Rosberg.

SIEG-KRITERIEN: Ein leistungsstarker Motor ist in Spielberg eine Grundvoraussetzung für den Erfolg. Mercedes hat da die besten Karten, gefolgt von Ferrari. Aber auch die Bremsen werden stark beansprucht. Die Fahrer müssen vor allem auf die Temperatur der Bremsscheiben achten. Hamilton wies darauf hin, dass man sich auf dem schlüpfrigen Asphalt "nicht die Reifen ruinieren" dürfe. Und zudem müsse man beständig fahren.

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