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Weihnachten mal anders gesehen

Manche Menschen haben beim Fest ganz andere Probleme.

Von Julia Roth, 9B/E2, Alexander-Coppel-Schule

Am 24. Dezember gehen in den Wohnzimmern die Lichter aus und die Weihnachtsbäume leuchten auf. Es werden Lieder gesungen und gespielt. Freude oder Enttäuschung über Geschenke machen sich breit und dann gibt es immer auch Menschen, die diesen Tag ganz anders verbringen.

Es gibt Menschen, die seit ihrer Geburt an einer Stoffwechselerkrankung leiden und für die jeder Atemzug ihrer kranken Lungen Anstrengung bedeutet. Es gibt Kinder, die Krebs haben und ihr drittes oder achtes Lebensjahr nicht mehr erleben werden und es gibt Menschen, die das mit ihnen zusammen aushalten müssen.

Da sind Eltern, die die ganze Adventszeit über hoffen, ihr Kind an Weihnachten aus dem Krankenhaus nach Hause holen zu können und dann die Kinderkrankenschwestern und Ärzte, die den Kleinen und Angehörigen beistehen, wenn es doch nicht gelingt. Im Vergleich dazu ist das, was uns im Leben oft stresst oder als schwer, mühselig und anstrengend vorkommt, vergleichsweise lächerlich einfach. Wir sollten öfter über die Worte von Dietrich Bonhöfer (1906 – 1945) nachdenken, die lauten: „Es gibt erfüllte Leben, trotz unerfüllter Wünsche“.

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