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Weihnachten in aller Welt

Die Bräuche unterscheiden sich sehr voneinander.

Von Leah Antonia Neugebauer und Cara Jennes, 8c, August-Dicke-Schule

Feierst du Weihnachten anders als ich? Ja! Sí! Da!

Weihnachten in den Niederlanden

In den Niederlanden beginnt Weihnachten mit dem Nikolaus beziehungsweise Nikolausabend am sechsten beziehungsweise fünften Dezember. Für die Niederländer ist das unser Heiligabend. Es werden Geschenke verteilt und Gedichte vorgelesen (meist humorvoll).

In den Niederlanden kommt der „Sinterklaas“. Er ist symbolisch gesehen der Schutzpatron der Seefahrer und kommt mit seinem Weggefährten „Zwarter Piet“ mit seinem Schiff im Hafen an. Dort werden sie und der „weiße Schimmel“ von der Menschenmenge und der Königen höchst persönlich begrüßt.

Am Ankunfsttagvon Sinterklaas stellen die Kinder ihre Schuhe auf und legen ihren Wunschzettel hinein. Daneben wird Wasser, Heu oder Mohrrüben für das Pferd bereitgestellt. Erst wenn Sinterklaas wieder weg ist, werden die Weihnachtsbäume gescmückt.

Weihnachten in Spanien

Auch in Spanien ist Weihnachten sehr wichtig. Die Adventszeit ist sehr ruhig. Der krönende Abschluss der Adventszeit ist die Weihnachtslotterie (Soerto extraordinador de Navidad). Diese gibt es seit 1812 und gilt als größte Lotterie der Welt. Die „Urne des Schicksaals“ wird nach dem Essen auf den Tisch gestellt.

In dieser befinden sich viele kleine Geschenke als auch Nieten. Jeder darf so oft ziehen bis er ein Geschenk gezogen hat. Das uns bekannte Heiligabend findet in Spanien traditionell erst am 6. Januar statt. In den letzten Jahren bekommen viele Kinder ihre Geschenke schon am 24. Dezember.

Weihnachten in Russland

In Russland lebt man nach dem Julianischen Kalender. Deswegen fallen die Weihnachtsfeiertage etwas anders aus als hier in Deutschland. In Russland feiert man deswegen am 11. Januar. Am 31. Dezember beziehungsweise in der Nacht zum 1. Januar gibt es dort Weihnachtsgeschenke. Dort verteilt aber nicht der Nikolaus die Geschenke sondern Väterchen Frost, der von der Schneeflocke (einem Mädchen) und Neujahr (einem Jungen) begleitet wird. Er kommt traditionell direkt vom Nordpol im Pferdeschlitten in die Städte gefahren.

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