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Wegschauen hilft nicht

Mobbing bleibt oft lange unentdeckt, da Betroffene nicht gerne über ihre Probleme sprechen.

Von Alev Büyükay, 10d/e, Geschwister-Scholl-Schule

Mobbing ist nichts Neues. An Schulen ist es weit verbreitet, wobei man es nicht mit kleinen Streitereien oder Konflikten unter Erwachsenen oder Kindern verwechseln darf. Es gibt verschiedene Mobbingarten.

Oft werden Kinder auch im Internet zur Zielscheibe. Häufig wissen Erwachsene nicht, was sie machen sollen, sie sind ratlos. Lehrer sind oft überrascht, wenn man sie auf das Thema anspricht. Denn das Mobben geschieht meist außerhalb des Unterrichtes zum Beispiel in den Pausen oder auf dem Heimweg.

Selten informieren Schüler oder ihre Eltern oder Lehrer über das, was passiert. Eigentlich sollte die Schule ein Ort sein, an dem man sich wohl fühlen soll, aber das gilt leider nicht für alle Schüler. Oft werden Schüler von ihren Mitschülern runtergemacht.

Die Opfer stehen meist ganz alleine da, weil ihnen niemand hilft. Die Mobber sind nicht nur gegen Schüler gewaltsam, oftmals auch gegen die Lehrer und Eltern. Mobbing kann zu psychischen Problemen führen, was zu Selbstmord führen kann.

Wichtig ist es, dass Eltern auf Auffälligkeiten achten. Zum Beispiel blaue Flecken, Kratzer am Körper und zerstörte oder verschwundene Sachen. Kinder, die betroffen sind, gehen ungern zur Schule und bekommen schlechte Noten.

Für die Eltern ist es nicht immer einfach, das Vertrauen ihrer Kinder zu gewinnen. Am besten sollte man sein Kind ermutigen viel von seinen Gefühlen und der Situation zu berichten. Kommen die Eltern damit nicht klar, sollten sie einen Psychologen aufsuchen oder eine Erziehungsberatungsstelle.

Meiner Meinung nach sollte man an sich selbst glauben und sich von niemanden was einreden lassen! Man sollte mutig sein und offen über das Mobbing Problem reden.

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