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„Was soll bloß aus mir werden?“

Im Schülerpraktikum kann man wichtige Erfahrungen sammeln.

Von Nina Krüger, 9df/E4, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Neunte Klasse - Schülerpraktikum. Und nun? Der Sinn eines Schülerpraktikums ist klar. Wir werden schon seit geraumer Zeit im Schulunterricht darauf vorbereitet, wir sammeln Informationen zu verschiedenen Berufen, unterhalten uns mit Verwandten und Bekannten, die die unterschiedlichsten Berufe ausüben und bekommen irgendwann eine Vorstellung davon, welcher Beruf vielleicht für uns in Frage kommt.

Während des Schülerpraktikums kann man dann den Praxistest machen. Liegt mir die Arbeit? Habe ich Spaß daran und bringe ich die erforderlichen Voraussetzungen mit? Was ist, wenn man keinen Praktikumsplatz in seinem gewünschten Beruf findet?

Um Antworten zu bekommen, habe ich 51 Schüler und Schülerinnen der Alexander-Coppel-Gesamtschule befragt, die im Vorjahr ihr Schülerpraktikum absolviert haben.

Die Umfrage hat ergeben, dass

76 Prozent der befragten Schüler über Freunde oder Verwandte ihre Praktikumsstelle gefunden haben. 24 Prozent wurden durch die Schule oder durch die öffentlichen Medien auf ihre Praktikumsstellen aufmerksam gemacht.

Des Weiteren hat die Umfrage zu folgenden Erkenntnissen geführt: 73 Prozent der Schüler und Schülerinnen sahen ihre Erwartungen und Vorstellungen als erfüllt. 71 Prozent fanden das Praktikum hinsichtlich ihres Berufswunschs als sehr hilfreich. 49 Prozent möchten einen Beruf in dem Berufsfeld ausführen, in dem sie ihr Praktikum absolviert haben. 27 Prozent führten das Schülerpraktikum in ihrem Wunschberuf aus und

76 Prozent würden ihren Praktikumsplatz weiter empfehlen.

Fazit: Auch wenn viele Schüler ihr Praktikum nicht in ihrem Traumberuf ausüben konnten (nur 27 Prozent), wurden doch viele Erfahrungen gesammelt, die bei der künftigen Berufswahl sehr hilfreich sein können, wie sich 71 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler diesbezüglich äußerten.

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