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Sind Konsolen die kleinen Wunderboxen?

Computerspiele werden immer weiter entwickelt.

Von Sebastian Lebek, 8a, Albert-Schweitzer-Schule

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich in zahlreichen Internetquellen gesucht und Herrn Willach aus einem bekannten Elektronikfachmarkt in Solingen interviewt.

Dabei sind verschiedene Gesichtspunkte zu Tage gekommen. Als allererstes ist mir aufgefallen, das in erster Linie die Eltern und das Kind die wichtigste Rolle bei der Entscheidung spielen lassen. Eltern, die ihre Kinder ohne Beachtung der FSK Freigabe alles spielen lassen, fördern ihr Kind auf keinen Fall zum Positiven.

Es ist auch erwiesen, dass sich der Absatzmarkt von Spielkonsolen im Vergleich zu PCs in den letzten Jahren sehr stark vergrößert hat, da die Geräte auch verschiede andere Funktionen wie den DVD-Player ersetzen.

Herr Willach war sehr offen und erklärte mir, dass Konsolen heutzutage für Jugendliche durchaus eine Bewandtnis haben, solange die Spiele gut gewählt und dem Alter entsprechen dosiert werden. Er sieht die Zukunft der Konsolen, indem alles noch realer wird. Dies könnte wiederum zu Realitätsverlust führen könnte.

Der Fachmann erklärte mir weiterhin mit, dass Spiele, wie zum Beispiel „Jump and Run“, die Kinder sogar in ihren Reflexen und motorischen Fähigkeiten fördern können. Da die Weihnachtszeit bekanntermaßen die umsatzstärkste Zeit ist, konnte Herr Willach das an sehr nahen Beispielen erklären, dass die heutigen Spielekonsolen alle bewegungserfassende Kameras, mit denen sich jegliche Sportarten auch zu Hause vor dem Fernseher ausführen lassen.

In naher Zukunft werden auch Brillen folgen, mit denen man in das Spielgeschehen eintaucht, da es direkt vor den Augen liegt. Ob es nun Wunderwerke oder Zeitdiebe sind, ist denke ich von der Handhabung und Häufigkeit der Nutzung sehr abhängig und jedem in seiner Verantwortung überlassen. Spaß macht es allerdings auf jeden Fall.

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