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Puck, Schläger und Schnorchel

Unterwasserhockey ist hierzulande noch sehr unbekannt.

Von Sarah-Michelle Vollmer, 8c, Albert-Schweitzer-Schule

Unterwasserhockey kennen nur die Wenigsten bei uns, doch in anderen Ländern spielt man schon seit längerem diese anspruchsvolle Sportart. Es ist eine Sportart in der sechs Spieler mit Schnorchel, Flossen und Masken ausgerüstet sind und versuchen mit einem Schläger einen Blei Puck in das Gegnerische Tor zu befördern.

Seit dem 26. Januar 1998 gehört Unterwasserhockey zu dem Verband Deutscher Sporttaucher. Das Tor ist ein drei Meter breiter Metallring mit einer Schräge an der Frontseite und einer Rückwand.

Ein Spielfeld das für einen Wettkampf geeignet ist, ist 21 bis 25 Meter lang und 2 bis 3,65 Meter tief. Wenn ein Wettkampf in einem 50 Meter Becken stattfindet, können meistens zwei Spielfelder und noch zusätzlich ein Aufwärmbecken eingerichtet werden.

Die Schiedsrichter benutzen dann andere Signale wie zum Beispiel eine Unterwasserhupe für den ersten Pool und einen klangstab für denn zweiten Pool. Unterwasserhockey ist ein Sport der ohne Körperkontakt gespielt wird. Wenn es aber doch mal dazu kommt, wird derjenige mit einer Strafe belegt.

Der Puck darf auch ausschließlich nur mit dem Schläger und nicht mit der Hand, Bein, Arm oder dem ganzen Körper von der Stelle bewegt werden. Wenn ein Spieler ausgewechselt wird, muss dieser erst zum Beckenrand schwimmen, bevor der auswechselte Spieler reinspringen darf. Insgesamt gibt es vier Auswechsel Spieler.

Kommt es zu einem Foul, so findet das Penaltyschießen statt. Dabei versuchen zwei Spieler einer Mannschaft den Puck ins Tor zu schießen, ohne das die Abwehr ihnen im Weg steht. Das Penaltyschießen dauert so lange bis es dem Torwart gelingt denn Puck aus der Angriffszone zu befördern. Dadurch, dass Unterwasserhockey noch so unbekannt bei uns ist, wird es zurzeit nur in sechs deutschen und einem schweitzer Ort gespielt: München, Heidelberg, Elmshorn, Berlin, Hannover, Laubach und in Zürich.

Die Deutsche Nationalmannschaft hat seit 1998 an den Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen. San José 1998 WM, San Marino 2003 EM, Marseille Frankreich 2005 EM und in Kranj Slowenien 2009 WM. Im Mai 2015 nahm die Deutsche Frauen- und Herrennationalmannschaft an den Euroclubs in London teil.

Die Damenmannschaft konnte einige Siege erzielen, doch musste am Ende doch noch einige Niederlagen hinnehmen. Die Herren konnten sich durch einen Sieg doch noch einen Platz in den Play-Offs sichern.

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