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Nachwuchssorgen bei der Feuerwehr

Durch Kampagnen sollen neue Leute geworben werden.

Von Nils Worringen, 10e/f, Geschwister-Scholl-Schule

Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation, welche die Aufgabe hat bei Bränden, Unfällen oder ähnlichen Situationen Hilfe zu leisten. Das heißt Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu bergen oder zu schützen.

Viele Feuerwehren in NRW haben bereits heute Nachwuchsprobleme. Die Feuerwehren in NRW haben im vergangenen Jahr mehrere Kampagnen durchgeführt, um die Vielseitigkeit und die verschiedenen Aufgaben der Feuerwehr zu vermitteln, um hierdurch vor allem Nachwuchs zu gewinnen. Jeder wird gebraucht, der geistig und körperlich in der Lage ist, Feuerwehrdienst zu leisten.

Bei der Hildener Feuerwehr aus dem Kreis Mettmann wirbt man mit Informationsveranstaltungen in der Fußgängerzone sowie beim jährlichen großen Tag der offen Tür. Hier ist es für jeden möglich, die Feuerwehr hautnah zu erleben.

Die Feuerwehr Erkrath aus dem Kreis Mettmann machte dieses Jahr auf sich Aufmerksam, indem sie ein komplettes Feuerwehrauto sowie alle Schläuche, Helme, Pylonen und Warnwesten, die zu diesem Fahrzeug gehören, in einem leuchtenden Fuchsia erstrahlen ließ. „Fuchsia ist die Farbe der Feuerwehr, gemischt aus rot und blau.“

Mit diesem Fahrzeug werden sogar Einsätze gefahren, sowie an Schulen und Kindergärten Informationen zur Feuerwehr vermittelt, um Aufmerksamkeit zu wecken und das Interesse an einem interessanten und umfangreichen Beruf zu wecken.

Es gilt ja nicht nur Brände zu löschen, sondern auch alle Arten von Gefahren abzuwehren, sei es bei Unfällen, Gefahrstoffaustritten und vielem mehr. So kann sich jeder einbringen. Die Bereitschaft, in einem Ehrenamt mitzuwirken, lässt leider immer mehr nach. Die Hilfsorganisationen haben jedoch die Aufgabe, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Daher ist der Nachwuchs besonders wichtig, damit die Sicherheit auch in Zukunft gewährleistet werden kann.

„Bei der Feuerwehr hat man verschiedene Möglichkeiten mitzuwirken, so gibt es zumeist in den Städten schon Jugendfeuerwehren für die zwölf bis siebzehnjährigen Jungen und Mädchen, um die Aufgaben schon den Jüngsten zu vermitteln.“ Danach kann man den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr antreten, wo es dann noch eine spezielle feuerwehrspezifische Ausbildung zum Beispiel „AGT - Atemschutzgeräteträger“ oder „GSG - Gefährliche Stoffe und Güter“ gibt. Hier kann man seinem Beruf weiter nachgehen und wird bei Einsätzen benachrichtigt.

Des Weiteren hat man die Möglichkeit als Feuerwehrmann hauptberuflich zu arbeiten. Eine Ausbildung zum Beispiel in einem Handwerksberuf ist hier von Vorteil. Die Feuerwehren brauchen verschiedene Talente und Fähigkeiten, vom Kfz-Mechatroniker über Schreiner, Kraftfahrer, Elektriker, Schlosser bis hin zu Chemielaboranten und vielem mehr. Wer technisch interessiert ist oder anderen Menschen helfen möchte, ist in der Feuerwehr genau richtig.

Informationen und Auskunft bekommt man bei jeder örtlichen Feuerwehr.

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