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Lichterloh brennt der Baum

Die Brandgefahr ist an Weihnachten deutlich erhöht.

Von Jannik Tischinger, 8a, August-Dicke-Schule

Eigentlich lernt jeder schon von klein auf, mit Feuer umzugehen. Dass trockene Tannenbäume und Adventskränze eine Gefahr sind, sollten also alle wissen. Doch das ist nicht so. Über die Weihnachtszeit ist die Brandgefahr jedes Jahr höher als im restlichen Jahr und steigt teilweise sogar um bis zu 40 Prozent.

Aber wie kommt es dazu? Die Hauptgründe sind jene trockenen Tannenbäume und Adventskränze, die bei einer kleinen Unachtsamkeit und Berührung mit einer Kerze sofort anfangen zu brennen. Nicht viel Zeit vergeht und die Flammen greifen auf die Dekoration über. Bald brennt dann das ganze Zimmer. Aber auch Fettbrände sind eine Gefahr.

Wenn das Öl für das Weihnachtsessen in der Pfanne schon fast fertig ist, reicht eine kleine Ablenkung, wie zum Beispiel ein Anruf und wenige Minuten später, wenn man zurückkommt, brennt das Öl.

Tipps zu dem Vermeiden solcher Unfälle geben die Beratungsstellen für Unfall- und Brandverhütung: Zuerst einmal sollten der Tannenbaum und seine Kerzen sicher befestigt werden. Auch wichtig: Vor dem Verlassen des Raumes die Kerzen auslöschen und eventuell elektrische Lichterketten anstatt echter Kerzen benutzen.

Für den Fall, dass es dann doch zu einem Brand kommt, sollten Wassereimer und Co. bereitstehen. Wenn sie diese Dinge beachten, sorgen sie dafür, dass an Weihnachten nur die Augen der Kinder glühen und nicht auch der Tannenbaum.

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