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Kleine Auszeit für Flüchtlingskinder

Auch die Geschwister-Scholl-Schule engagiert sich.

Von Julia Monhoff, 10E/F, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Die Geschwister-Scholl-Schule veranstaltet in der Uhlandstraße ein Projekt, um Flüchtlingskindern eine kleine Freude zu machen, damit sie das Geschehen der letzten Tage und Wochen vergessen können. Diese Aktion bewirkt, dass die Kinder von ihren alltäglichen Dingen abgelenkt werden, Spaß haben und neue Freundschaften schließen können.

Das Projekt findet alle zwei Wochen am Freitag statt. Aus verschiedenen Unterkünften werden die Flüchtlingskinder und einige Eltern von ein paar Helfern abgeholt, damit sie die Schule finden und auch wieder zurückgebracht. Die freiwilligen Helfer spielen, basteln, malen oder backen mit ihnen. Die meisten Kinder haben in der kurzen Zeit auch schon etwas Deutsch gelernt, es gibt zur Unterstützung aber auch einen Übersetzer.

Die Helfer, die bei diesem Projekt freiwillig mitmachen, um sich für andere einzusetzen, lassen sich für jede Veranstaltung neue Ideen einfallen, denn dann ist es für die Kinder jedes Mal eine neue Erfahrung. Die Flüchtlingskinder werden herzlich aufgenommen und lernen so, mit Spiel und Spaß, Deutschland kennen.

Hierzu nimmt Julina Emde, aus Solingen-Ohligs, 15 Jahre alt Stellung, sie ist eine der Helferinnen bei diesem Projekt. Sie engagiert sich für dieses Projekt, weil sie sich gerne für andere Leute einsetzt und ihnen eine Freude machen möchte. Durch die Weiße-Rose AG, diese AG setzt sich zum Beispiel gegen Rassismus ein, ist sie zu dem Flüchtlingsprojekt in der Uhlandstraße gekommen.

Sie sagt, dass sie nun neue Erfahrungen gesammelt habe, dass die Kinder und auch die Familien sich über jede Bemühung freuen. Durch dieses Projekt kann sie eine Beziehung zu den Flüchtlingskindern aufbauen und auch ihre Persönlichkeit kennenlernen. Aus ihrer Aussage bezüglich des Projekts, ging hervor, dass sowohl die Flüchtlingskinder als auch die Helfer und Organisatoren von diesem Projekt profitieren, denn alle Beteiligten sammeln neue Erfahrungen und lernen andere Familien und Kulturen kennen.

Das Projekt mit den Flüchtlingskindern wird weiterhin bestehen, und zwar jede zweite Woche am Freitag, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer und Eltern sind gerne als Helfer gesehen. Einige Kinder möchten gerne in der Geschwister-Scholl-Schule zur Schule gehen, wenn sie an der Schule angenommen werden. Dann hätten Sie schon einige Bezugspersonen, die ihnen helfen könnten.

Alles in allem zeigt das Projekt, wie wichtig es ist Kontakte zu knüpfen, egal mit welchen Problemen man sich kennen lernt und woher man kommt. Spaß haben kann man mit jedem und überall.

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