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Kirche Dorp engagiert sich für Flüchtlinge

Die Gemeinde bietet wertvolle Alternativen zum eintönigen Alltag.

Von Daniel Schlipköther, 8f, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr können die Flüchtlinge, die in der Turnhalle Schützenstraße untergebracht sind, in das Gemeindehaus der Kirche Dorp kommen. Des Weiteren können sie am Donnerstag von 18 Uhr bis 20 Uhr in die Arche kommen. Mehrere Personen hatten die Idee das Gemeindehaus und die Arche zu öffnen und den Flüchtlingen eine Abwechslung, zu den Hallen, in denen sie untergebracht sind, zu bieten.

Für Viele ist es eine Abwechslung dort Kicker oder Billard zu spielen. Viele möchten auch in der Küche ihre traditionellen Gerichte kochen. Andere gucken lieber Fernsehen. Auch wollen sich viele einfach nur austauschen und das Erlebte verarbeiten. Das ist sehr wichtig für ein gesundes Leben mit Geist und Körper.

Leider wurden in letzter Zeit ein paar Flüchtlinge auf andere Städte wie Essen verteilt. Das ist für die Personen natürlich schwer, die soziale Kontakte zu den Flüchtlingen haben. Allerdings gibt es schon wieder neue Flüchtlinge.

Jedoch soll laut Medienberichten der Flüchtlingsstrom langsam versiegen. Das erleichtert natürlich die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer. Laut Pfarrer Joachim Römelt kommen immer 25 bis 30 Flüchtlinge.

Die Emotionen der Menschen sind oft Dankbarkeit, Freude und Furchtlosigkeit. Dies ist ein starker Kontrast zu dem, was sie alle erlebt und gesehen haben. Die überwiegende Anzahl der kommenden Personen sind junge Männer.

Letztens kamen aber auch 5 junge Frauen. Die Personen sind eigentlich nicht jünger als 13 Jahre. Die Erwachsenen wechseln sich mit dem Aufpassen auf die Kinder ab.

Mit einigen Flüchtlingen werden in einer Kooperation mit dem DLRG Schwimmkurse angeboten. Mit einzelnen Personen wird auch gewandert.

Sie lernen die bergische Umgebung kennen.

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