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Jugendliche entscheiden politisch mit

Im Jugendstadtrat bekommen junge Menschen die Möglichkeit sich zu engagieren.

Von Onur Yilmaz, 10 A/C, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Neben den monatlichen Sitzungen, an denen ich mich aktiv beteilige, sind wir in projektgruppen eingeteilt. Zur Auswahl steht zum Beispiel die Graffitigruppe oder die BTL (Between the Lines) Gruppe, wo unter anderem auch ich mich aktiv beteilige.

„In dieser Projektgruppe erstellen wir sehr mühsam eine Handy-App, die Jugendlichen in Notsituationen helfen soll“, so berichten mir die Mitglieder der Projektgruppe. Jede Projektgruppe besteht aus den Jugendstadträtern und einem Aufseher, der für die Zusammenfassung der Ergebnisse bei den monatlichen Sitzungen verantwortlich ist.

Dort besprechen wir viele wichtige Themen und alle Projektgruppen fassen ihre Ergebnisse zusammen. Heute fand ein Treffen statt. Als ich um 18 Uhr bei der Jugendförderung war, waren alle anderen schon da. Jeder wusste, wo er sich hinsetzen sollte, denn die Sitzplätze waren mit Namensschildern versehen.

Das Treffen war entspannt, am Amfang kontrollierten die vorsitzenden die Anwesentsheitliste und sie verteilten für jeden Tisch einen Teller mit Keksen, Chips und Schokolade. „Herlich willkommen, liebe Jugendstadträter“, so begann die Vorsitzende das heutige Treffen.

Als erstes sollten die Aufseher der Projektgruppen ihre Ergebnisse und die Solidarität der Mitglieder vorstellen. Danch mussten die Aufseher den Saal verlassen, denn ab dem Zeitpunkt durften nur noch Mitglieder des Jugendstadtrates im Saal bleiben, wir Jugendstadträter nennen es auch „geschlossene Gemeinschaft“.

In dieser „geschlossenen Gemeinschaft“ werden die nächsten gemeinsamen großen Projekte festgelegt, vorgestellt oder beschlossen. Ich finde es toll, im Jugendstadtrat zu sein. Man lernt neue Freunde kennen, man kann seine eigene Stadt verschönern und neue Projekte auf die Beine stellen. Aber man muss auch sehr viel Zeit investieren, trotzdem kann ich das nur jedem weiter empfehlen.

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