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Hofgarten beeinflusst Handel in Clemens Galerien

ZiSch-Reporter interviewte betroffene Mitarbeiter.

Von Camillo Carl, 8b, Gymnasium Schwertstraße

Das nun seit zwei Jahren bestehende neue Einkaufszentrum „Hofgarten“ schadet indirekt den Clemens Galerien. Im Zuge der Recherche wurden drei Interviews mit einer Angestellten bei Galeria Kaufhof in der Spiele-Abteilung, einem Angestellten bei Subway und einer Angestellten bei Frozen Joghurt geführt.

Die Mitarbeiterin bei Frozen Joghurt gab uns Auskunft darüber, dass der neueröffnete Laden im Hofgarten nur einen indirekten Konkurrenten für ihr Geschäft darstelle. Das eigentliche Problem wären die vielen leerstehenden Geschäfte. Durch diesen Mangel fehlt die vorher dagewesene Laufkundschaft.

Auch eine Angestellte bei Galeria Kaufhof mit dem Schwerpunkt Spiele gab eine ähnliche Antwort auf die zuvor gestellte Frage: „Wir tragen keinen direkten Schaden durch den neuen Konkurrenten, wir haben treue Kunden, die weiterhin unsere Payback-Punkte sammeln. Durch diese bekommen unsere Kunden oft 5 bis 20 Prozent Rabatt. Zudem sind unsere Produkte von einer guten Qualität und haben einen sehr fairen Preis. Natürlich sind wir dennoch durch den Hofgarten betroffen, aufgrund der vielen Leerstände.“

Bei Subway wurde von einem Mitarbeiter, der seit Februar 2015 dort arbeitet, folgende Auskunft gegeben: „Ich merke eigentlich keinen großen Unterschied, wir haben oft normale Kundschaft und auch Stammkunden, die regelmäßig kommen.“

Es gibt aber natürlich auch Gründe, warum der Hofgarten Solingen die Geschäfte im Umkreis beeinflusst. Ein Hauptgrund ist die Laufkundschaft. Dadurch, dass die meiste Kundschaft zu dem gut gelegenen Hofgarten geht, kommt fast keine Laufkundschaft mehr in die Clemens Galerien.

Eine Mitarbeiterin der Buchhhandlung Thalia, die früher in den Clemens Galerien war und im Oktober 2013 in den Hofgarten umgezogen ist, erklärt, wieso es stimmt, dass der Hofgarten die Geschäfte in den Clemens Galerien indirekt beeinflusst: „Der Hofgarten ist besser als die Clemens Galerien, wir haben viel Laufkundschaft und viele Kunden, auch Stammkunden durch den Hofgarten gewonnen.

Früher bei den Clemens Galerien war es nicht nur für die Kundschaft nicht so schön, sondern auch für die Mitarbeiter. Es war windig, heißt es hat gezogen, das Geschäft war nicht so gut gelegen, es war nicht so viel Laufkundschaft da. Die Leute wollen es gemütlich haben, sie können im Hofgarten unten in die Tiefgarage fahren, die Jacke ausziehen und dann shoppen gehen. Im Hofgarten sind viele Geschäfte in einem Gebäude, das bringt natürlich auch viel Laufkundschaft.“

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