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Ein Heim für Vierbeiner

Im Tierheim Glüder werden Tiere ohne Zuhause aufgenommen.

Von Sofia Marques und Tugce Erdogmus, 8b, Theodor-Heuss-Schule

Das Tierheim Glüder wurde 1974 auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofes eröffnet. Hier werden Fund- und Abgabetiere verpflegt. Momentan befinden sich 35 Hunde, 70 bis 80 Katzen und circa 50 Kleintiere in der Obhut des Tierheimes, die zwei Mal in der Woche vom Tierarzt untersucht werden.

Die meisten Tiere stammen aus Solingen, allerdings gibt es auch Hunde aus Griechenland und Rumänien. Die Vermittlung der Tiere läuft unterschiedlich. Möchte man ein Tier adoptieren, dann kann man vor der Adoption mit dem Tier spielen, kuscheln oder spazieren gehen. Ist die Wahl getroffen, lässt man sich eine Interessentenkarte erstellen und reserviert sich das Tier für ein paar Tage. Einzelne Tiere haben ein gestörtes Verhältnis zu Menschen.

Zur Zeit arbeiten dort sechs Angestellte, zwei Auszubildende und eine Aushilfe, jedoch keine freiwilligen Mitarbeiter. Zu ihren Aufgaben gehört das morgendliche Reinigen und Füttern der Tiere, das Einkaufen und das Waschen der Wäsche. Das Futter für die Tiere wird entweder vom Tierheim selbst gekauft oder gespendet.

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