ZiSch

Der Goldbär erzählt seine Geschichte

In Solingen steht die größe Fruchtgummi-Fabrik der Welt.

Von Carolin Morzinietz, 8b, Gymnasium Schwertstraße

Viele Menschen aus unterschiedlichen Altersklassen lieben schon seit ihrer Kindheit die Fruchtgummis. Sie beschrieben ein Glücksgefühl, dass bei ihnen entfacht wird. Sie haben auch vollstes Vertrauen in Haribo, was die Hygiene (Qualität) angeht. Aber wie sieht die Firma wohl von innen aus?

Die weltweit größte Fruchtgummiproduktion hier in Solingen, hat ihrem Namen alle Ehre gemacht, denn das Werk hat etwa 130 000 Quadratmeter auf fünf Etagen und das nur in der Produktion und Verpackung. Das ist so viel, wie circa 30 Fußballfelder. Insgesamt hat die Firma aber hier in Solingen circa 300 000 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung.

Das Solinger Haribo Werk hat fünf Extruderanlagen, die rund um die Uhr laufen und 22 Gießanlagen mit einer Jahresproduktionsleistung von über 100 000 Tonnen Fruchtgummis. Das entspricht einer Tagesleistung von circa 400 Tonnen. Doch diese Maschinen sind noch nicht alle, denn die Firma verfügt noch über ein hochmodernes Hochregallager mit 11 000 Abstellplätzen für die fertigen Produkte und Rohstoffe und über 150 „Ameisen“, die die Beförderung der Fruchtgummis und Rohstoffe erleichtert.

Die Firma Haribo investiert jedes Jahr große Summen in Erweiterung und Modernisierung, soweit der geringe Platz es noch möglich macht. Alleine in Deutschland gibt es schon fünf Haribo Werke, dennoch wollen sie sich noch weiter vergrößern und das in die ganze Welt.

Durch die ständige Modernisierung der Produktion und Verpackung wird die Arbeit für die etwa 900 Mitarbeiter immer leichter, verriet ein Mitarbeiter. Er berichtet außerdem noch, dass die Arbeitszeiten überwiegend in zwei Schichten sind, jedoch bei Bedarf, wie zum Bespiel vor Weihnachten auch in drei Schichten gearbeitet wird.

Natürlich verriet er nicht das Geheimrezept, da dies der entscheidende Verlust für Haribo wäre. Außer den Mitarbeitern darf niemand in die Firma, daher gibt auch keine Besichtigungen. Haribo hat extrem hohe Hygiene Vorschriften, die „International Food Standards“ (IFS), die jedes Jahr akribisch durch den TÜV geprüft wird und die einen Höchstmaß an Lebensmittelsicherheiten für die Kunden gewährleistet, somit wird das Vertrauen der Kunden nicht enttäuscht.

Früher allerdings, hieß die heutige Solinger Firma Haribo Dr. Hillers, das durch Hillers Pfefferminzbonbons bekannt wurde. Bis 1979 Dr. Hillers zu Haribo wurde. Der eigentliche Erfinder war Hans Riegel, der 1920 die erste Firma in Bonn eröffnete. Sein erster Erfolg aber war der Tanzbär, der erst später zum Goldbären wurde. Mittlerweile ist der Familienbetrieb an die dritte Generation weiter gegeben wurden.

Kommentare