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Ein gefährlicher Trend

Magersucht betrifft immer mehr Menschen.

Von Johanna Klotsche, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

In der heutigen Zeit ist eine gute Figur ein Zeichen der Attraktivität und somit das A und O in der Neuzeit. Zeitungen über Klatsch und Tratsch sind meist übersät mit den neuesten Diäten der Promis. Viele pubertierende jugendliche Mädchen gehen diesem Trend nach und zählen jede einzelne Kalorie. Aber auch Jungen und Erwachsene sind betroffen.

Dieses Verhalten kommt meist durch Mobbingattacken und Gruppenzwang oder durch Idealvorbilder aus der Werbung und aus der Promiwelt zustande. Aber auch die Modeindustrie trägt Mitschuld daran. Meistens sind nur die Sachen angesagt, die sehr schlanke Leute tragen können. Bei etwa einem Fünftel der 11- bis 17-Jährigen aus Deutschland liegt der Verdacht auf einer Essstörung.

René Lang, der Verbandsvorstand des Deutschen Mode- und Textildesigner Verband in Düsseldorf, wünscht sich drastische Maßnahmen und sagt:

„So wie auf jeder Zigarettenpackung vor Lungenkrebs gewarnt wird, so müsse vor jeder Modenschau ein Plakat stehen mit Bildern von ausgefallenen Zähnen und dem Spruch: Magersucht und Bulimie kann zum Tod führen.“

Wenn man aber einmal von dieser Sucht besessen ist kommt man schwer von dieser los. Nur mit einem starken Willen und Hilfe, wie zum Beispiel von einem Therapeuten oder in einem Wohnheim in dem viele Leute mit demselben Problem betreut und behandelt werden. Man ist aber nie richtig geheilt. Ähnlich wie bei einem Alkoholproblem kann man nur besser damit umgehen. Die Zahlen der Kalorien bleiben aber für immer in den Köpfen der betroffenen.

Hilfesuchende können sich an Beratungsstellen wie die BzGA-der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung-und an Ärzte wenden.

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