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Flüchtlinge reparieren Fahrräder

Das neue Projekt „Fahrradwerkstatt“ soll bei der Integration helfen.

Von Lena Fischer, 8f, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Die Flüchtlinge sind zurzeit in allen Zeitungen und Nachrichten ein großes Thema und viele Menschen möchten gerne helfen. Ein besonderes Projekt ist die Fahrradwerkstatt für Geflüchtete, die gerade in Solingen Ohligs entsteht.

Die evangelische Kirchengemeinde Ohligs hat die Aufgabe übernommen, sich besonders um die Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft auf der Sauerbreystraße untergebracht sind, zu kümmern. Unterstützt wird sie dabei von dem Ohligser Stadtteilzentrum Interju, ein Verein zur Förderung der internationalen Jugendbegegnung in Solingen.

In dem ehemaligen Hallenbad Sauerbreystraße sind Geflüchtete untergebracht, die auch länger in Solingen bleiben werden. Gerade mit ihnen soll das Fahrradprojekt starten, um sie so mehr zu integrieren. Das finden auch Jürgen Schiemann, Jörn Küppers und Dirk Fischer, die zusammen dieses Projekt leiten.

Das Projekt soll im kommenden Jahr starten. Zusammen mit den Geflüchteten sollen Fahrräder repariert und fahrtüchtig gemacht werden. Die Werkstatt wird im Keller der evangelischen Kirchengemeinde auf der Wittenbergstraße sein.

Doch geplant sind nicht nur Reparaturen, sondern es soll auch Fahrradunterricht gegeben werden. Die Teilnehmer sollen Verkehrsregeln lernen und anschließend auch von der Polizei Verkehrsunterricht erhalten. Natürlich hoffen die ehrenamtlichen Helfer, dass das Projekt auch Spaß machen wird und beim Deutschlernen weiterhilft. Vielleicht wird es ja auch mal eine gemeinsame Fahrradtour gemacht, um die Umgebung zu erkunden.

Erste Fahrräder und Werkzeuge sind bereits gespendet, doch es müssten noch mehr werden. Wenn Sie auch spenden wollen, können Sie unter dieser Nummer anrufen: 0212 2642456. Die Fahrräder werden dann abgeholt.

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