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Ausdauer und Willensstärke

Das Kickboxen kommt ursprünglich aus den USA und ist seit den 1980er Jahren auch in Europa populär.

Von Aileen Eve Lück 8c, Albert-Schweitzer-Schule

Viele denken, dass das Kickboxen oder generell Kampfsportarten immer aus dem chinesischen oder asiatischen Raum kommen. Das stimmt aber nicht so ganz. Das Kickboxen ist eine aus den USA stammende Kampfsportart, die erst in den 80ern in Europa bekannt wurde. Damals hieß es allerdings ,,All Style Karate‘‘, ,,Sport-Karate‘‘ oder ,,Contact-Karate‘‘.

Nicht verwechseln darf man das „Muay Thai‘‘ (Thaiboxen) mit dem Kickboxen. Beim Muay Thai darf Faust, Bein und Ellebogen angewendet werden. Kleines Wort, aber große Auswirkung. Wenn man kämpfen möchte, dann wird man in Amateurboxen und Profiboxen unterteilt. Zunächst wird man ins Amateurboxen aufgeteilt, wenn man Anfänger ist. Der Zutritt zum Profiboxen ist daher ganz abhängig von einem selber.

Das Amateurboxen gehört zu den Olympischen Spielen und den Commonwealth Games (seit 2010), welche eigene Weltmeisterschaften veranstalten. Die Kämpfe gehen über drei Runden, die jeweils drei Minuten dauern und eine Minute Pause zwischen den Runden beinhalten.

Zum Kämpfen benötigt man einen Kopfschutz, Mundschutz beziehungsweise Zahnschutz, Tiefschutz bei den Männern, Brustschutz bei den Frauen sowie ein ärmelloses Oberteil. Das Profiboxen unterscheidet sich im Gegensatz dazu, dass ein Wettkampf jeweils vier bis zwölf Minuten geht mit jeweils drei Kampfrichtern.

Ein Abbruch kann nur geschehen, wenn einer der zwei Beteiligten im Ring nach zehn Sekunden nicht mehr aufsteht, was durch einen starken Schlag in die Leber oder ins Gesicht verursacht werden kann, den sogenannten Knockout (K.O.).

Wenn der Kampf allerdings abgebrochen wird oder einer der beiden aufgibt, so ist dies ein technischer Knockout. (TKO) Eine Disqualifikation gehört aber nicht zur TKO. Wer Kickboxen näher kennenlernen und vielleicht sogar ausprobieren möchte, der ist im Sportverein ,,Citysport‘‘ in Solingen genau richtig. Vom Fitnessstudio bis zum Taekwondo oder Kickboxen werden verschiedene Kampfsportarten angeboten. Außerdem finden auch Wettkämpfe statt, für die man gut trainiert und ,,ausgebildet‘‘ wird.

Man darf sich privat anmelden, wenn man dazu bereit ist. Also, wenn man irgendwann selber so gut wie zum Beispiel Dr. Christine Theiss sein will, die mehrfache Weltmeisterin war und sich nicht nur im Kickboxen sehr beliebt gemacht hat, dann sind mit etwas Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und der Ausdauer keine Grenzen gesetzt.

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