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Auch junge Menschen erkranken an Diabetes

In Deutschland sind bis zu 24 000 Kinder und Jugendliche betroffen.

Von Ilayda Bektas, 8c, Albert-Schweitzer-Schule

Der Diabetes mellitus, umgangssprachlich: Diabetes oder Zuckerkrankheit, bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten. Immer mehr junge Menschen erkranken an der Zuckerkrankheit Diabetes. Laut einer aktuellen Schätzung sind allein in Deutschland zwischen 21 000 und 24 000 Kinder und Jugendliche von Diabetes betroffen.

Rund 400 000 Menschen in Deutschland sind an Typ-1-Diabetes erkrankt. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Das körpereigene Immunsystem, das zur Abwehr krankmachender Keime dient, richtet sich aus bislang unklaren Gründen plötzlich gegen die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und zerstört diese.

In der Folge kommt es innerhalb weniger Tage bis Wochen zum Ausbleiben der Insulinproduktion. Das Hormon Insulin hat die Aufgabe, den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen zu schleusen, die ihn zur Energiegewinnung benötigen.

Bei Insulinmangel sammelt sich der Zucker im Blut an – der Blutzuckerspiegel steigt. Das kann auf Dauer die Blutgefäße, Nerven und zahlreiche Organe schädigen. Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen ihr Leben lang mehrmals täglich Insulin spritzen, um akute Stoffwechselentgleisungen sowie Folgekrankheiten durch zu hohe Blutzuckerwerte zu verhindern, wie zum Beispiel einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Beim zweiten Typ von Diabetes sprechen die Zellen nicht mehr ausreichend auf Insulin an, so dass das Hormon den Zucker nicht in die Zellen schleusen kann und der Blutzuckerspiegel steigt. Die Hauptursachen eines Typ-2-Diabetes sind erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Während der Typ-1-Diabetes eher in jüngeren Jahren entsteht, entwickelt sich ein Typ-2-Diabetes oft erst im fortgeschrittenen Alter bei Patienten.

Ursachen sind etwa Übergewicht oder Bewegungsmangel. Das Diabetes Typ 2 Risiko steigt außerdem auch mit zunehmendem Alter, da die Insulinwirkung im Alter genauso wie bei Übergewichtigen mit der Zeit nachlassen kann. Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Hier handelt es sich in 95 Prozent der Fälle um einen Typ-1-Diabetes. Aber auch Fälle von Typ-2-Diabetes sind mittlerweile bei Kindern und Jugendlichen keine Seltenheit.

Am meisten Betroffen sind jedoch Kleinkinder. Die Ursachen dafür sind bisher nicht bekannt. Ist ein Elternteil an Diabetes (Typ 1) erkrankt, beträgt das Risiko, dass ein Kind an dieser Form der Zuckerkrankheit leidet, circa 3 bis 5 Prozent. Sind beide Elternteile betroffen, steigt das Risiko auf 10 bis 25 Prozent.

Nach dem Bemerken von typischen Symptomen, wie starke Durstgefühle, trockene oder juckende Haut, häufiges Wasserlassen und Müdigkeit, sollte man zum Arzt gehen und sich Blut abnehmen lassen oder sein Blut messen lassen. Denn wenn man wartet und der Blutzucker steigt sind die Wahrscheinlichkeiten ohnmächtig zu werden oder ins Koma zu fallen hoch. Wird beim Arzt festgestellt dass man an Diabetes erkrankt ist, wird man in die nächste Klinik gebracht und es wird Blut abgenommen. Danach wird man eingeliefert und mus

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