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Alle Jahre wieder...

Die richtigen Weihnachtsgeschenke zu finden, ist nicht leicht.

Von Lea Meyer und Fabienne Grabosch, 9B/E, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Zur Vorweihnachtszeit wird die Geldbörse wie von einem Hurrikan leer gefegt, wie der Besen das Laub auf dem Gehweg. Alle Jahre wieder taumeln Tausende von Menschen vor Weihnachten durch Städte und Einkaufszentren, um das ultimative Weihnachtsgeschenk zu ergattern.

Dabei kommt es oft zu Diskussionen zwischen geschenkesuchenden Eltern, Freunden und Verwandten. Grund dafür sind Meinungsverschiedenheiten bei der Auswahl von Geschenken und der teilweise wahnwitzigen Preise, welche nach obenhin keine Grenze kennen.

Nach Aussagen einer aktuellen Umfrage in der Glühweinbude in der Solinger Innenstadt kamen folgende Meinungen zum Vorschein: „Die Preise in der Vorweihnachtszeit sind wirklich unverschämt“, beschwerte sich eine ältere Dame. Eine andere Frau erwiderte darauf: „Ich finde, in der Vorweihnachtszeit gibt es einige „Deals“ um zu sparen, was das Zeug hält.“

Doch nicht alle genießen den Weihnachtsstress und das „Trallala“ rund um den Geschenkekauf. Diese Menschen sind zufrieden, einen saftigen Braten auf dem Tisch zu haben und nett mit ihrer Familie zusammenzusitzen, dabei zu plaudern und „Oh Tannenbaum“ zu trällern. Andere jedoch wollen dem Weihnachtsstress auf gar keinen Fall entkommen.

„Ich warte das ganze Jahr über auf Wünsche, damit ich auch ja das Richtige kaufe“, sagte eine Mutter von zwei Kindern. Denn zu Weihnachten wünschen sich Kinder Dinge, die sie sich sonst nur erträumen können. Dabei spielt das Budget der Eltern eine große Rolle, da die Wünsche der Kinder immer teurer werden, das Einkommen der Eltern dabei nicht mithalten kann.

Eine Frau erzählte, dass sich ihre Tochter letztes Jahr „Schicki-Micki Schmuck“ im Wert von 500 Euro gewünscht habe, was für die meisten schenkenden Menschen viel zu teuer ist .

Das Motto der Weihnachtszeit lautet: „Reicht das Geld am Tag nicht aus, gehen sie frustriert nach Haus.“

Doch trotz Weihnachtsstresses, leeren Geldbörsen und blanken Nerven, freut man sich wie jedes Jahr auf ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest.

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