Zweifel an "Enkel-Wunder" in Argentinien

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Maria Isabel Chorobik de Mariani (l.) beim Wiedersehen mit ihrer angeblichen Enkeltochter Clara Anahi nach 39 Jahren. Foto: Carlos Cermele

Buenos Aires (dpa) - Ist die Geschichte zu schön, um wahr zu sein? Zu Weihnachten soll eine der Gründerinnen der Menschenrechtsgruppe "Großmütter der Plaza de Mayo" nach 39 Jahren ihre während der Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983) verschwundene Enkelin wiedergetroffen haben.

Sogar Präsident Mauricio Macri gratulierte und sprach von einem "Triumph auf der Suche nach der Wahrheit". Doch nach Angaben von Generalstaatsanwalt Pablo Parenti handelt sich nicht um die 1976 verschwundene Clara Anahí, deren Eltern ermordet wurden.

Die genetischen Daten der Frau, die sich der 92-Jährigen als ihre Enkeln vorstellte, stimmten nicht überein. Zuvor hatte es noch geheißen, die Daten stimmten zu 99,9 Prozent überein. Diese Analyse, die die angebliche Enkelin zu dem Treffen mitbrachte, hatte ein Privatlabor in Cordobá gemacht. Der Biograf von María Isabel Chorobik de Mariani​, Martín Ramos Padilla, kündigte bei Twitter eine Pressekonferenz im Laufe des Samstags an.

Mitteilung Staatsanwaltschaft

Mitteilung Padilla

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