Istanbul: Mindestens neun Deutsche getötet

Eine Explosion in der historischen Altstadt reißt viele Menschen in den Tod. Foto: Sedat Suna
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Eine Explosion in der historischen Altstadt reißt viele Menschen in den Tod. Foto: Sedat Suna
Polizisten sichern das Areal rund um die Blaue Moschee ab. Foto: Sedat Suna, dpa
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Polizisten sichern das Areal rund um die Blaue Moschee ab. Foto: Sedat Suna, dpa
Zu der Detonation kam es in der Innenstadt von Instanbul. Foto: Tolga Bozoglu
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Zu der Detonation kam es in der Innenstadt von Instanbul. Foto: Tolga Bozoglu
Zunächst war unklar, ob Ausländer unter den Opfern sind. Foto: Sedat Suna, dpa
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Zunächst war unklar, ob Ausländer unter den Opfern sind. Foto: Sedat Suna, dpa
Bei der Explosion sind mindestens 15 Menschen verletzt worden. Foto: Sedat Suna
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Bei der Explosion sind mindestens 15 Menschen verletzt worden. Foto: Sedat Suna
Die Polizei sperrte den Ort der Explosion weiträumig ab. Foto: Sedat Suna, dpa
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Die Polizei sperrte den Ort der Explosion weiträumig ab. Foto: Sedat Suna, dpa

Istanbul ist ein Magnet für Touristen. Ausgerechnet an einem der beliebtesten Plätze tötet ein Selbstmordattentäter viele Menschen. Die Zeitung "Cumhuriyet" berichtet, der Angreifer habe sich in einer Gruppe deutscher Touristen in die Luft gesprengt.

Istanbul (dpa) - Bei dem Selbstmordanschlag in Istanbul sind nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen mindestens neun Deutsche getötet worden.

Das teilte ein Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu habe aus diesem Grund am Dienstag Bundeskanzlerin Angela Merkel angerufen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Er habe Merkel sein Beileid und sein Bedauern ausgesprochen. Nach türkischen Angaben wurden insgesamt mindestens 10 Menschen getötet und 15 weitere verletzt.

Merkel hatte zuvor gesagt, dass es bei dem Anschlag wahrscheinlich auch deutsche Opfer gegeben habe. "Wir sind in großer Sorge, dass auch deutsche Staatsbürger unter den Opfern und Verletzten sein könnten und wahrscheinlich sein werden", sagte Merkel nach einem Gespräch mit Algeriens Premierminister Abdelmalek Sellal in Berlin. Die Betroffenen seien Mitglieder einer deutschen Reisegruppe.

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