Vorgehen des NSA

US-Botschafter zu BND-Affäre: Andere Ideen von Privatsphäre

+
US-Botschafter John B. Emerson sieht kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den USA, was die Privatsphäre angeht.

Köln - Der Botschafter der USA in Deutschland, John Emerson, hat das Vorgehen des US-Geheimdienstes NSA mit dem Verweis auf kulturelle Unterschiede verteidigt.

"Amerikaner sehen es als Verletzung der Privatsphäre, wenn jemand ihre Briefe und E-Mails liest oder ihre Telefonanrufe mithört." Deutsche hingegen hielten ihre Privatsphäre bereits für verletzt, "wenn jemand die Kommunikationsdaten sammelt", sagte der Botschafter dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag).

Mit Blick auf die Debatte über die Rolle des Bundesnachrichtendienstes als Partner der NSA sagte der US-Diplomat, "dass die fortlaufende Kooperation zwischen unseren Geheimdiensten kein Geheimnis ist".

Kommentare

Meistgelesen

Polizeikontrolle wegen Hautfarbe: Mehrheit hat damit kein Problem
Polizeikontrolle wegen Hautfarbe: Mehrheit hat damit kein Problem
Vereidigung in Washington - Trump ist jetzt Präsident der USA
Vereidigung in Washington - Trump ist jetzt Präsident der USA
Trumps erste Rede als US-Präsident: So reagieren deutsche Politiker
Trumps erste Rede als US-Präsident: So reagieren deutsche Politiker
Nach irritierenden Trump-Aussagen: So reagiert Merkel
Nach irritierenden Trump-Aussagen: So reagiert Merkel
Donald Trumps Melania: Ist sie eifersüchtig auf Ivanka?
Donald Trumps Melania: Ist sie eifersüchtig auf Ivanka?